Alexander Gauland
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Allgemeine Infos über Alexander Gauland
Alexander Eberhardt Gauland kam am 20. Februar 1941 im sächsischen Chemnitz als Sohn eines Oberstleutnants der Schutzpolizei a.D. und einer Hausfrau zur Welt. 1959 flüchtete er nach bestandenem Abitur aus der DDR in die Bundesrepublik, um dort ab 1960 Geschichte und Politikwissenschaft sowie Rechtswissenschaften zu studieren. 1970 erlangte er den akademischen Grad eines Doktors im Bereich der Rechtswissenschaft.

Seine Laufbahn als Politiker begann Gauland mit einem Engagement beim Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS). 1973 trat er der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU) bei. Dort war er zunächst persönlicher Referent des Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Geschäftsführers Walter Wallmann. Nach verschiedenen Stationen in der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik war Gauland ab 1987 als Staatssekretär Chef der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden.

Wechsel von der CDU zur AfD
Unter Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisierte Gauland die politische Ausrichtung der CDU und trat schließlich im März 2013 aus der Partei aus. Im April 2013 ließ er sich auf dem Gründungsparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) zum stellvertretenden Sprecher wählen, nachdem er zuvor bereits Gründungsmitglied der Vorgänger-Organisation Wahlalternative 2013 war. Später wurde Gauland Vorsitzender der AfD Brandenburg.

Als Spitzenkandidat zur Bundestagswahl 2017
Auf dem Parteitag der AfD im April 2017 ließ sich Gauland zusammen mit Alice Weidel als Spitzenkandidat für den Bundestagswahlkampf 2017 aufstellen.

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Quelle: dpa
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