Die Kirchen und Pegida : Christlich nur auf der Außenseite

Die Kirchen in Deutschland versuchen, sich nicht von Pegida vereinnahmen zu lassen. An diesem Montag soll dazu sogar der Kölner Dom verdunkelt werden. Es geht um nicht weniger als das Verständnis des Christentums.
Wenn die Schar Pegida-Demonstranten an diesem Montag durch Köln zieht, wird sie nur zu Beginn im Licht der alten Rheinmetropole wandeln. Am Ende wird sie vor dem Kölner Dom im Dunkeln stehen. Die katholische Kirche hat sich dafür entschieden, die Außenbeleuchtung des bekanntesten deutschen Kirchenbaus für die Zeit der Versammlung von 18.30 Uhr bis etwa 21 Uhr auszuschalten. Diese Maßnahme wird für eine breitere Öffentlichkeit augenfällig machen, was zahlreiche Bischöfe in den vergangenen Wochen in Wortmeldungen bereits sehr deutlich gemacht hatten: Die Spitzen der beiden großen Kirchen in Deutschland treten der Pegida-Bewegung entgegen.





