Sichere Herkunftsländer :
Kaum Abschiebungen nach Nordafrika

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In sichere Herkunftsländer: Abgelehnte Asylbewerber steigen am am Baden-Airport in Rheinmünster (Baden-Württemberg) im Rahmen einer landesweiten Sammelabschiebung in ein Flugzeug.
In sichere Herkunftsländer: Abgelehnte Asylbewerber steigen am am Baden-Airport in Rheinmünster (Baden-Württemberg) im Rahmen einer landesweiten Sammelabschiebung in ein Flugzeug.dpa

Am Freitag will der Bundesrat über die Einstufung von Marokko, Tunesien und Algerien als sicher Herkunftsstaaten entscheiden. Obwohl nur wenige Flüchtlinge aus diesen Ländern Asyl erhalten, ist die Abschiebungsquote niedrig.

Seit Wochen nun schon währt der Streit über die Einstufung der drei nordafrikanischen Länder Algerien, Marokko und Tunesien als sichere Herkunftsstaaten. Die Koalition will den Paragraphen 29a des Asylgesetzes um die Namen der drei Maghrebstaaten ergänzen, um die Asylgesuche der von dort kommenden Migranten schneller bearbeiten zu können. Meistens führt das zu einer Ablehnung. Marokko ragte im vorigen Jahr noch heraus mit einer Gesamtschutzquote – also der Zahl anerkannter Anträge – von 2,2 Prozent.

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