Regionalwahlen in Italien : Der Traum von Normalität und Ordnung

Matteo Salvini bezeichnet Flüchtlinge nicht mehr als „Zecken“. So will er die Lega Nord zur stärksten Kraft auf der Rechten machen. Am Sonntag wählen die Italiener in Regionen und Kommunen.
Auf einmal klingt Matteo Salvini ganz anders. Kurz vor den Regional- und Lokalwahlen am Sonntag nennt er Flüchtlinge nicht mehr „Zecken“, die noch auf hoher See zurückgeschickt werden müssten. Plötzlich will der aus Mailand stammende Chef der Lega Nord alle retten und nur die zurückweisen, die sonst als Illegale in Italien leben würden. Er steht auf dem Platz der Märtyrer im Städtchen Lonato am Gardasee. Hier wird am Sonntag der Bürgermeister gewählt. Die Ortschaft mit 16.000 Einwohnern am Fuß einer mittelalterlichen Festung ist seit Jahren in Lega-Hand.




