Überraschende Wende im Dieselprozess
Der frühere Audi-Chef Rupert Stadler geht in Revision.
Nach dem VW-Abgasskandal verlangen Investoren immer noch Milliarden als Entschädigung. Im Prozess wird nun ein Zeuge vernommen, der in der Affäre selbst schon verurteilt wurde. Was kann er beitragen?
Der frühere Audi-Chef Rupert Stadler geht in Revision.
Durch einen Deal vor Gericht fiel die Bewährungsstrafe vergleichsweise gering aus. Dennoch wird die juristische Auseinandersetzung eine Fortsetzung haben. Auch die Staatsanwaltschaft sieht im Dieselskandal noch Klärungsbedarf.
Mehr als zweieinhalb Jahre lang hat das Landgericht München versucht, Licht in den Dieselskandal zu bringen, der die Autobranche 2015 erschütterte. Nun hat es Ex-Audi-Chef Rupert Stadler wegen Betrugs verurteilt.
Der erste Strafprozess im Dieselskandal hat gut zweieinhalb Jahre gedauert, jetzt steht noch die Urteilsverkündung aus. Der Rahmen ist schon abgesteckt. In den Plädoyers der Verteidiger bekam die Staatsanwaltschaft die Leviten gelesen.
Der frühere Audi-Chef ist laut Staatsanwaltschaft für einen Schaden von lediglich 69 Millionen Euro verantwortlich. Seine früheren Untergebenen hingegen hätten einen Schaden in Milliardenhöhe verursacht.
Der frühere Audi-Chef Rupert Stadler gesteht, um einer Haftstrafe zu entgehen. Sein Deal mit dem Gericht könnte dem Rechtsbewusstsein der Bevölkerung schweren Schaden zuzufügen.
Im Dieselprozess kommt der frühere Audi-Chef Rupert Stadler mit einer Bewährungsstrafe und einer Geldauflage glimpflich davon. Sein Deal mit dem Gericht setzt nun andere Beschuldigte unter Druck.
Es geht um Zehntausende betroffene Dieselfahrzeuge und einen Milliardenschaden, aber Rupert Stadler hat jahrelang seine Unschuld beteuert. Nun hat er sich doch auf einen Deal mit dem Gericht eingelassen.
Jahrelang hatte der frühere Audi-Motorenchef Wolfgang Hatz jegliche Schuld zurückgewiesen, nun legte er ein Geständnis ab. Er habe schon vor 2015 gewusst, dass die Abgas-Nachbehandlung illegal gewesen sein könnte.
Seit zweieinhalb Jahren läuft der Betrugsprozess gegen den früheren Audi-Chef Rupert Stadler. Nun haben dessen Anwälte mit Richtern und Staatsanwälten verhandelt. Ob es zu einem Deal kommt, ist aber offen.
Am Dienstag hat Giovanni P., einst leitender Ingenieur im Audi-Konzern, ein umfassendes Geständnis abgelegt. Er habe gewusst, dass die Abschalteinrichtungen „nicht gesetzeskonform sein könnten“, ließ der Angeklagte über seinen Verteidiger Walter Lechner im Gerichtssaal in der Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim erklären.
Rupert Stadler hat eine neue Rolle: Er muss sich im Diesel-Prozess verantworten. Früher, in seiner Rolle als Vorstandschef der prestigeträchtigen VW-Marke Audi, fand er mehr Gefallen an öffentlichen Auftritten.
Den Angeklagten im Diesel-Skandal drohen bis zu zehn Jahren Haft. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Prozess zusammengefasst.
Der Diesel-Skandal kommt in München vor Gericht. Es wird ein Mammutprozess. In der Hauptrolle: der frühere Klosterschüler und Audi-Chef Rupert Stadler.
Die Ermittlungen im Diesel-Skandal zeigen, auf welch windige Ideen Volkswagen-Ingenieure kamen, weil sie am Ad-Blue-Tank sparen wollten. Wer muss nun dafür büßen?
Die Staatsanwaltschaft München wirft dem früheren Audi-Chef Rupert Stadler Betrug vor. Bald könnte er vor Gericht stehen – so wie Martin Winterkorn, der langjährige Vorstandsvorsitzende von Volkswagen.
Der frühere Audi-Chef Rupert Stadler muss sich wohl vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft München hat Anklage gegen ihn und drei weitere erhoben. Ihnen wird im Dieselskandal Betrug, Falschbeurkundung und strafbare Werbung vorgeworfen.
Volkswagen und die Anwälte der amerikanischen Kanzlei Jones Day scheitern vor dem Bundesverfassungsgericht: Das brisante Material aus einer Razzia bei VW darf verwendet werden.
Der frühere Chef der Motoren-Entwicklung, Wolfgang Hatz, sitzt seit September 2017 in Untersuchungshaft. Nun ist er entlassen worden – allerdings nur gegen hohe Auflagen.
Jetzt auch noch der Audi-Chef: Im Abgasskandal ermitteln die Staatsanwaltschaften mittlerweile gegen Dutzende Beschuldigte – wer steckt denn eigentlich nicht mit drin?
Mit der nächsten Verhaftung erreicht die Aufklärung im Dieselskandal eine neue Stufe. Der Kreis der Verdächtigen wird größer. Nun sitzt ein hochrangiger früherer Porsche-Vorstand in Untersuchungshaft.
Nach dem Abgasskandal rund um Dieselfahrzeuge des Autoherstellers Volkswagen jagt ein Rücktrittsgerücht das nächste. Vier Top-Manager müssen wohl gehen. Die Nachrücker sollen schon bereitstehen.
Nach dem Geländewagen Cayenne und der Limousine Panamera wird es von Porsche bald eine Art Kombi geben. Hybrid-Antrieb gilt als selbstverständlich. Wir fuhren den ersten Prototypen.
Der Porsche Cayman will mit Agilität und Mittelmotor jegliches Hausfrauen-Image ablegen. Er wird zackiger. Ab März ist der Cayman von 51.385 Euro an zu haben.