Kelkheim stellt Wasserampel auf Rot
Starke Wasserentnahme, kein Regen, ein niedriger Grundwasserspiegel in den städtischen Brunnen: Kelkheim mahnt dringend zum Wassersparen.
Donald Trump glaubt nicht an die „Klimalüge“. Aber seine Regierung greift doch ein, wenn der Wassermangel am Colorado River die Versorgung von Millionen Amerikanern gefährdet.
Starke Wasserentnahme, kein Regen, ein niedriger Grundwasserspiegel in den städtischen Brunnen: Kelkheim mahnt dringend zum Wassersparen.
In der Gemeinde Weilrod im Taunus ist der Wasserverbrauch so stark gestiegen, dass Appelle nicht mehr reichen. Wer den Rasen sprengt, muss nun mit Bußgeld rechnen. Anderswo stehen Wasserampeln auf Rot.
Binnenschiffer befürchten, der Wassermangel im Rhein könnte die internationale Transportroute bald unterbrechen. Das könnte zu größeren wirtschaftlichen Schäden führen.
Trockenheit stellt das Land vor neue Herausforderungen. Bund und Länder haben schon Maßnahmen beschlossen, aber Fachleute sehen größeren Handlungsbedarf.
Hitze und Dürre werden zum Problem für die Wasserstraßen. Schiffe sind schon mit weniger Ladung unterwegs. Reicht das?
Kürzer duschen, keine Planschbecken: Städte und Landkreise fordern in der aktuellen Hitzewelle zum Wassersparen auf. Wissenschaftler schätzen die Lage als entspannt ein – noch.
Dürre und Wassermangel gehören in Namibia zum Alltag. Die Hauptstadt Windhoek hat eine Lösung für das Problem gefunden, die hier noch undenkbar erscheint: Trinkwassergewinnung aus Abwässern.
Die Schließungen seien Teil der Wassersparmaßnahmen der iranischen Regierung, berichten mehrere Nachrichtenportale. In Teilen Teherans und anderen Städten wurde das Wasser schon für bis zu 48 Stunden abgestellt.
Der Mangel an Wasser kann zu Kriegen führen. Immer schadet er der Wirtschaft. Es gibt Lösungen. Die aber sind nicht überall leicht umzusetzen.
In der extrem trockenen chilenischen Atacama-Wüste könnte Nebel eine neue Wasserquelle sein. Ein Demonstrationsexperiment zeigt, dass mit speziellen Kollektoren täglich mehrere Liter Wasser pro Quadratmeter gewonnen werden können.
Viele Kommunen setzen in heißen Sommern auf Wasserampeln. Frankfurter Politiker streben eine strengere Regelung an und wollen eine Verordnung erarbeiten, um den Wasserverbrauch steuern zu können.
Wassermangel und brennende Wälder halten sie nicht ab: Trotz steigender Preise kaufen sich immer mehr Deutsche eine Ferienimmobilie in Portugal.
Mangels Regen erlebt Sambia eine Jahrhundertdürre und muss entscheiden, wer wie viel Wasser bekommt – das wirkt sich auch auf die Gäste an den Victoriafällen aus.
Mallorca hat zu wenig Wasser, in Valldemossa darf man schon jetzt keine Pools befüllen und keinen Rasen wässern. Und nun steht ein heißer Sommer mit rekordverdächtig vielen Touristen bevor.
Seit fast 40 Monaten hat es in Katalonien zu wenig geregnet. Nun hat die Regionalregierung für mehr als 200 Orte mit sechs Millionen Einwohnern den Wassernotstand ausgerufen. Auch Touristen werden die Folgen zu spüren bekommen.
Zum ersten Mal wurde ein weltweiter Wettbewerb um das unansehnlichste Stück Garten überhaupt ausgelobt. Die Gewinnerin ist Kathleen Murray aus Tasmanien. Ihr Preis: ein Statement-T-Shirt.
Dürre bleibt eine unvermeidliche Realität an der amerikanischen Westküste: Mark Arax erzählt in „Risse in der Erde“ die Geschichte des kalifornischen Central Valley.
In Ländern wie Indien leben besonders viele Kinder, doch Wasser ist oft knapp. Das führt laut UN-Kinderhilfswerk zu Krankheiten und indirekt auch zu Kinderarbeit.
Indien ist einer der größten Produzenten von Reis und exportiert in die ganze Welt. Für den traditionellen Anbau des Grundnahrungsmittels gibt es zu wenig Niederschlag. Neue Pflanztechniken sollen beim Wassersparen helfen.
Berlins Trinkwasserversorgung hängt an der Spree – und deren Pegel fällt aufgrund zunehmender Trockenheit und weil Wasser aus dem Tagebau fehlt. Hilft am Ende nur eine neue Wasserphilosophie?
Zu wenig Regen, zu viel Entnahme: In Frankreich wird mancherorts das Wasser knapp. Lokalregierungen reagieren mit Rationierung, aber verschiedene Seiten ringen darum, wer das knappe Gut vornehmlich erhalten soll.
Wegen hoher Temperaturen, Dürre und Wassermangels leiden Landwirtschaft und Tourismus in Marokko und Tunesien. In Nordafrika müssen immer mehr Menschen auf dem Land ihre Wohnorte verlassen.
Sie soll dem Klima schaden und den Spaniern das Wasser wegnehmen. Doch so schlimm ist die Tomate gar nicht.
Hitze und Trockenheit setzen Bäume unter Stress. US-amerikanische Forscher haben untersucht, ob und wie sich Waldökosysteme an den Klimawandel anpassen können.
Gut 70 Prozent des genutzten Süßwassers geht auf die Felder. Sparsamkeit ist angesagt. Doch Bewässerungen könnten die Erhitzung lokal abmildern und sogar im Kampf gegen den Klimawandel nützen. Mehr wässern also?
Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Die Grünen) stellt im hessischen Landtag einen Plan gegen die Trockenheit vor. Ein Wassercent ist weiter im Gespräch.
Wie geht es dem Getreide? Was hilft gegen die Trockenheit? Wann verdrängt Photovoltaik den Weizen vom Feld? Ein Gespräch mit dem Landwirt Klaus Münchhoff.
Der Kohleausstieg in der Lausitz kann verheerende Folgen für das Trinkwasser in Berlin haben. Wie sich Wasserknappheit verhindern lässt, zeigt eine neue Studie des Umweltbundesamts.
Nach der Zerstörung des Staudamms ist Selenskyj im Krisengebiet. Er verspricht den Menschen Hilfe und wirft Russland vor, die Katastrophe absichtlich zu verschärfen. Moskau schickt einen hohen Beamten zur Inspektion in die Region.
Auch in trockenen Jahren sei die Wasserversorgung sicher, sagt Karsten Specht vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Wegen höheren Kosten und Investitionen werden die Trinkwasserpreise steigen.
Der Kampf um das Wasser ist längst entbrannt, schuld ist der Klimawandel. Durch digitale Lösungen soll die kostbare Ressource besser verteilt werden.
Wasserkrisen werden durch Krieg und Gewalt zunehmend exportiert. Der „Wasser-Fußabdruck“ der Flüchtenden, den Wissenschaftler ermittelten, droht Staaten zu destabilisieren.
In Afghanistan sollen ein Stausee mit einem Kraftwerk Strom und dringend benötigtes Wasser für die Landwirtschaft liefern. Doch das gestaute Wasser fehlt im Nachbarland Iran, wo es ohne den Bau hinfließen würde.
Der Himalaja war bisher Wasserspeicher für einen Großteil Asiens. Nun ringen China, Indien und ihre Nachbarn mit immer mehr Härte um dieses Wasser.
Eine „Wasser-Ampel“ soll Offenbacher zum Wassersparen animieren. Notfalls kann eine Gefahrenverordnung greifen. Verstöße würden dann bis zu 5000 Euro kosten.
Wegen Niedrigwasser können Frachtschiffe weniger laden, wenn sie durch den Panamakanal fahren wollen. Das beeinträchtigt die internationalen Lieferketten.