Wassermangel im Sommer : Rasensprengen als Ordnungswidrigkeit

Viele Kommunen setzen in heißen Sommern auf Wasserampeln. Frankfurter Politiker streben eine strengere Regelung an und wollen eine Verordnung erarbeiten, um den Wasserverbrauch steuern zu können.
Zu den Sommern gehören inzwischen nicht nur eine große Zahl heißer Tage, tropischer Nächte und in der Folge vertrocknete öffentliche Rasenflächen wie am Frankfurter Mainufer, sondern auch sogenannte Wasserampeln. Im Idealfall stehen sie auf Grün, doch immer häufiger wechselt die Farbe im Lauf der Sommermonate auf Gelb und nicht selten sogar auf Rot. Gelb bedeutet in aller Regel, dass Gärten nur noch seltener bewässert und Pools und Zisternen nicht mehr befüllt werden sollen. Bei Rot wird geraten, gar kein Trinkwasser mehr außerhalb der Häuser zu verwenden. Zahlreiche Städte und Gemeinden wollen auf diese Weise ihren Bürgern signalisieren, dass sie mit kostbarem Trinkwasser sparsam umgehen sollen. In Frankfurt hat die Stadt bisher auf eine solche Wasserampel verzichtet.
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