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Knappe Ressource :
Wasser als Waffe

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Überlebenswichtiger Strom: Fischer am Indus-Fluss in der Stadt Hyderabad in Pakistan.
Überlebenswichtiger Strom: Fischer am Indus-Fluss in der Stadt Hyderabad in Pakistan.Reuters

Der Mangel an Wasser kann zu Kriegen führen. Immer schadet er der Wirtschaft. Es gibt Lösungen. Die aber sind nicht überall leicht umzusetzen.

Als im April im indisch verwalteten Teil Kaschmirs 26 Menschen bei einem Anschlag ums Leben kamen, drohte die Regierung dem Nachbarland Pakistan nicht nur mit militärischen Konsequenzen, sondern auch damit, den Wasserhahn abzudrehen. „Wir werden sicherstellen, dass kein einziger Tropfen Induswasser Pakistan erreicht“, ließ Indiens Wasserminister Chandrakant Raghunath Patil verlauten. Eine starke Drohung, denn der Indus mit seinen sechs Hauptadern ist die wichtigste Wasserquelle Pakistans – und fließt erst durch Indien, bevor er das Nachbarland erreicht. 90 Prozent der pakistanischen Bevölkerung leben entlang des Flussbeckens. In einer Region, die ohnehin schon unter Wassermangel leidet, würde ein trockener Fluss katastrophale Folgen haben.

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