Zwei Jahre Trump : Viel Feind, ein wenig Ehr
Zwei Jahre ist Donald Trump nun Präsident der Vereinigten Staaten und seine Agenda ist überlagert von Problemen und Skandalen. Doch ganz ohne Erfolge ist er nicht.
Als Donald Trump am 20. Januar 2017 auf den Stufen des Kapitols in das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten eingeführt wurde, kannte er nur ein Thema: „Amerika zuerst“, an dieser Maxime werde er sich als Präsident orientieren, sagte er in seiner Antrittsrede. Das Volk sei von den Politikern in Washington vergessen worden, sagte er: Während diese immer reicher geworden seien, seien im Land Arbeitsplätze verloren gegangen und viele Menschen in die Armut getrieben worden. Doch er werde „mit jedem Atemzug“ dafür kämpfen, dass das besser werde. Trump zeichnete ein Bild Amerikas, das düster war und kaum etwas mit dem zu tun hatte, wie seine Vorgänger das Land gesehen hatten: als Vorbild für alle anderen. Seine Rede war so ungewöhnlich, dass der ehemalige Präsident George W. Bush danach die keiner Übersetzung bedürfende Einschätzung geliefert haben soll: „That was some weird shit.“



