Nach Anschlag in Pittsburgh : Wählen in Zeiten des Terrors
Nach dem schwersten antisemitischen Anschlag, den die Vereinigten Staaten je erlebt haben, kritisieren viele die Hass-Rhetorik des Präsidenten. Der Terror könnte Auswirkungen auf die Zwischenwahlen haben.
Viele Menschen in Amerika stehen noch unter Schock. Sie trauern um die elf Menschen, die am Samstag während einer Beschneidungsfeier in einer Synagoge in Pittsburgh von einem rechtsradikalen Attentäter ermordet wurden. Der bislang schwerste antisemitische Anschlag auf amerikanischem Boden folgte auf eine Woche der Gewalt. In Kentucky erschoss ein Mann am Mittwoch zwei schwarze Senioren in einem Supermarkt, nachdem er versucht hatte, in eine vor allem von Schwarzen besuchte Kirche einzudringen. Als die Polizei ihn stellte, soll er gerufen haben: „Weiße töten keine Weißen“. Die Behörden gehen von einem Hassverbrechen aus. Und die Bomben-Pakete, die an die Clintons, die Obamas und prominente Demokraten gesandt wurden, kamen von einem Mann, der im Netz rechte Verschwörungstheorien verbreitet hatte.





