Gedankenspiele zur Ukraine : Die Militärs planen schon den Tag nach dem Krieg

NATO-Verbündete denken darüber nach, was Europa tun könnte, um einen Waffenstillstand zu überwachen. Frankreich spielt dabei die führende Rolle. Für eine Einladung an Kiew in die Allianz gibt es aber weiterhin keinen Konsens.
Mark Rutte hatte am Dienstag alle Hände voll zu tun, um Fragen nach der weiteren Zukunft der Ukraine abzuwehren. Das betraf den Wunsch der Regierung in Kiew, endlich eine Einladung in die Allianz zu bekommen. Und es betraf Szenarien zu einer Beendigung des Krieges. Über beides wird unter den Alliierten intensiv nachgedacht. Doch solange es keinen Konsens gibt, bleibt dem NATO-Generalsekretär nur die Antwort, die auch sein Vorgänger auf solche Fragen zu geben pflegte. „Wir müssen uns auf das konzentrieren, was jetzt nötig ist“, sagte Rutte, nämlich „dass die Ukraine militärische Hilfe bekommt“, damit sie aus einer „Position der Stärke“ in Verhandlungen mit Moskau gehen könne. Man müsse „mehr tun“ und „Schritt für Schritt“ vorangehen.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





