China schlägt im Handelsstreit mit den USA zurück
Wenige Wochen vor einem geplanten Treffen der Präsidenten reagiert China auf neue US-Beschränkungen. Peking sanktioniert amerikanische Organisationen und verschärft die Kontrollen für Drohnenexporte.
In Xinjiang unterdrückt China die Minderheit der Uiguren. Starbucks eröffnet nun dennoch Filialen in der Hauptstadt Ürümqi. Aus Washington kommt massive Kritik.
Wenige Wochen vor einem geplanten Treffen der Präsidenten reagiert China auf neue US-Beschränkungen. Peking sanktioniert amerikanische Organisationen und verschärft die Kontrollen für Drohnenexporte.
Shein produziert Kleidung, nicht Künstliche Intelligenz. Doch weil ein Großteil der chinesischen Baumwolle aus Xinjiang kommt, geriet das Unternehmen zwischen die amerikanisch-chinesischen Fronten.
Shein ist der drittgrößte Modekonzern der Welt. Im dritten Anlauf will das Unternehmen nun endlich an die Börse gehen. Doch der Konzern macht kaum Gewinne und wächst nur noch langsam.
Der Volkskongress verabschiedet ein Gesetz zur „ethnischen Einheit“. Es soll die 55 Minderheiten stärker assimilieren. In China gilt das als Sicherheitspolitik.
Internetattacken, Einreiseverbote, Aufforderung zur Spionage: Drei Wissenschaftler berichten, wie chinesische Behörden gegen ihre Forschung über die Unterdrückung von Uiguren in Xinjiang vorgingen.
Xi Jinping besucht Ürümqi zum Gründungstag der Autonomen Region Xinjiang – und lässt sich für die Politik der Kommunistischen Partei feiern.
Den etwa 40 Angehörigen des muslimischen Volks drohen Menschenrechtlern zufolge Haft und Folter. Sie hatten zuvor zehn Jahre in Abschiebehaft verbracht.
Fachleute haben die Antworten der chinesischen KI Deepseek für die F.A.Z. ausgewertet. Sie machen zunächst einen moderaten Eindruck. Doch wer tiefer gräbt, entdeckt den chinesischen Einfluss.
In einem Medienbericht werden schwere Vorwürfe gegen Edeka, Penny, Lidl und Rewe erhoben. In ihrem Tomatenmark sollen Tomaten aus Zwangsarbeit in China stecken. Die Konzerne wehren sich. Und der Produzent droht.
Das Verfassungsgericht urteilt zur Abschöpfung von Überschusserlösen, Heiko Maas spricht im Untersuchungsausschuss zu Afghanistan, und die neue EU-Kommission hat viel vor. Der F.A.Z.-Newsletter.
Europas größter Autokonzern VW beendet seine umstrittene Präsenz in der Uiguren-Region und bekennt sich gleichzeitig zur Volksrepublik – ein Drahtseilakt.
Eine kleine Fabrik im Westen Chinas hat Volkswagen viel Ärger gemacht. Denn in der Region werden Menschenrechtsverletzungen an den Uiguren angeprangert. Der Rückzug zeigt, dass Konzerne sehr wohl Handlungsspielraum haben.
In der nordwestchinesischen Provinz sind schwere Menschenrechtsverletzungen dokumentiert. Jetzt verkauft der deutsche Autobauer sein umstrittenes Werk. Gleichzeitig wird eine wichtige Partnerschaft in China verlängert.
Einflussreiche deutsche Sinologen stehen in Bezug auf die Uiguren-Region auf Seiten der Kommunistischen Partei Chinas. Ein von ihnen herausgegebener Sammelband könnte für das Fach zum Lackmustest werden.
Die Anlage in der Region Xinjiang soll jedes Jahr etwa 6,09 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugen. Genug, um Papua-Neuguinea ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.
In 8000 Minis stecken Produkte aus chinesischer Zwangsarbeit, heißt es in einem brisanten Untersuchungsbericht.
Die europäischen Grünen lehnen den EU-Asylkompromiss ab – eine Mehrheit dafür dürfte es dennoch geben. Das Sondervermögen ist schon fast vollständig verplant. Und Muslime feiern – überschattet vom Krieg in Gaza – das Ende des Ramadan. Der F.A.Z.-Newsletter.
Tahir Hamut Izgils „Uigurische Notizen“ sind ein bedrückendes Literaturzeugnis der chinesischen Repression. Im Exil in den USA schrieb der Dichter und Filmemacher auf, was ihm am eigenen Leib widerfuhr.
Nichts ist gut in Xinjiang. Vor allem wird nichts besser dort. Ein Dichter schildert die Auswüchse des chinesischen Überwachungssystems, in dem alle als verdächtig gelten.
Sind Unternehmen wie BASF und VW, die in der Uiguren-Provinz Xinjiang produzieren lassen, mit Zwangsarbeit verstrickt? Künftig müssen sie nachweisen, dass dieser Verdacht nicht zutrifft. Davon sind sie alles andere als begeistert.
Der Wissenschaftler Adrian Zenz hat mit seiner Forschung zur Zwangsarbeit dazu beigetragen, dass BASF Xinjiang verlässt und VW darüber nachdenkt. Unumstritten ist er nicht.
Tausende Luxusautos mehrerer Konzernmarken hängen in US-Häfen fest
Der Wolfsburger Konzern bekommt in den Vereinigten Staaten zu spüren, dass Vorwürfe der Zwangsarbeit nun konkreter wurden. Autos von Audi, Porsche und Bentley hängen fest.
Max Zenglein, Ökonom an Europas führender China-Denkfabrik MERICS in Berlin, über den mögliche Rückzug von Volkswagen aus Xinjiang, die Stärke von BASF als Investor und über europäische Schutzzölle für E-Fahrzeuge.
Eine Teststrecke wurde angeblich von uigurischen Zwangsarbeitern gebaut, Inzwischen wendet sich der erste Investmentfonds von dem Konzern ab.
Hoffentlich sorgt der Druck der Öffentlichkeit und der Aktionäre dafür, dass sich nach BASF auch Volkswagen und andere westliche Unternehmen vollständig aus Xinjiang zurückziehen. Die Zeitenwende gilt auch für China.
Hinweise auf Zwangsarbeit an einer VW-Teststrecke in Xinjiang bringen den Autokonzern in eine schwierige Lage. Anders als bei BASF lässt sich der Vorwurf nicht auf einen Partner abwälzen. VW prüft nun seine Optionen.
Dresden wehrt sich gegen die Vereinnahmung von rechts, der Druck auf VW in Xinjiang wächst und Leipzig bekommt es in der Champions League mit Real zu tun. Der F.A.Z. Newsletter.
Der Autokonzern soll dem BASF-Beispiel folgen und sich aus Xinjiang zurückziehen, fordern Parlamentarier. Das EU-Parlament bereitet ein Gesetz gegen Zwangsarbeit vor. Vorbild sind die USA.
Wegen der Menschenrechtslage verkauft das Dax-Unternehmen Beteiligungen in der Uiguren-Region, baut aber gleichzeitig eine riesige Chemiefabrik in Südchina. Ein deutscher Autoriese ist ähnlich zwiegespalten.
Mindestens drei Menschen sind bei einem Erdbeben an der Grenze zu Kirgistan und Kasachstan ums Leben gekommen. Mehrere Dutzend wurden verletzt. Die Such- und Rettungsarbeiten dauern an.
In der betroffenen Provinz Xinjiang hat das Erdbeben in der Nacht auf Dienstag um kurz nach zwei Uhr morgens den Boden erschüttert. Danach folgten viele kleinere Nachbeben. Zu Toten oder Verletzten gab es vorerst keine Angaben.
Der Wolfsburger Autohersteller hat die Arbeitsbedingungen in der VW-Fabrik im chinesischen Xinjiang untersuchen lassen. Mehrere Mitarbeiter des beauftragten Unternehmens gehen nun auf Distanz zum Ergebnis.
Auch nach der Analyse durch externe Prüfer bleibt der VW-Standort in Westchina umstritten. Der Kapitalmarkt sieht gute Impulse, doch Vertreter der muslimischen Minderheit warnen vor Fehlschlüssen.
Prüfer haben das Skandalwerk von VW in Xinjiang durchleuchtet. Sie sehen keinen Hinweis auf Zwangsarbeit. Doch die Zweifel bleiben.
Die Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang haben den Konzern ins Zwielicht gerückt. Ein Bericht externer Prüfer soll nun die Kritik entkräften – aber Zweifel bleiben.