Politische Bücher : Lernen, die Freiheit wertzuschätzen

Nichts ist gut in Xinjiang. Vor allem wird nichts besser dort. Ein Dichter schildert die Auswüchse des chinesischen Überwachungssystems, in dem alle als verdächtig gelten.
In „In Erwartung meiner nächtlichen Verhaftung“ schildert der uigurische Schriftsteller Tahir Hamut Izgil die immer beklemmendere Lage seiner Familie in der Uigurischen Autonomen Region Xinjiang im Nordwesten Chinas. Erst 2017 können sie fliehen. Die Situation in Xinjiang hat sich über die Jahre kaum verändert, außer dass die von der Führung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) euphemistisch als „Ausbildungsstätten“ bezeichneten Internierungslager, in denen muslimische Menschen massenhaft eingesperrt wurden, zum Teil in reguläre Gefängnisse und die illegalen Inhaftierungen teilweise in pseudolegale Gefängnisstrafen umgewandelt wurden.


