Wehe dem Sieger!
Von historischen Friedensverhandlungen kann man eine Menge lernen: Blick auf ein Kriegsende im 6. Jahrhundert, das für Römer und Goten bittere Konsequenzen hatte.
Von historischen Friedensverhandlungen kann man eine Menge lernen: Blick auf ein Kriegsende im 6. Jahrhundert, das für Römer und Goten bittere Konsequenzen hatte.
Autoritäre Politiker im Südosten Europas fühlen sich durch Donald Trumps Wahlsieg ermutigt. Es geht um Geschäfte – und um mögliche neue Grenzen.
Der sogenannte Berliner Prozess, der die sechs Westbalkan-Staaten bei der Integration in die EU unterstützen soll, war bereits 2014 von Deutschland initiiert worden. Bundeskanzler Scholz bekräftigt am Montag den Wunsch nach einem baldigen Beitritt.
Der Bundeskanzler dringt auf einen EU-Beitritt der sechs Länder des Westbalkans. Den Dialog zwischen Serbien und dem Kosovo bezeichnet er allerdings als „nicht zufriedenstellend“.
15 Mitgliedstaaten verlangten von der EU-Kommission, Lösungen zu erkunden, die Drittstaaten in die Verantwortung nehmen. Jetzt befassen sich erstmals die Innenminister mit Rückkehrzentren in Afrika oder auf dem Balkan.
Nach den schweren Überschwemmungen werden in Bosnien-Hercegovina weiterhin Menschen vermisst. Die Zahl der Toten wurde derweil nach unten korrigiert.
Finance in Motion investiert viel Geld in Krisenregionen. Für private Investoren ist das trotz hoher Risiken oft kein schlechtes Geschäft. Einer speziellen Konstruktion sei Dank.
Viele südeuropäische Länder ächzen unter zu vielen Touristen. Anders Albanien: Es will noch mehr Urlauber anlocken. Und auch der Trump-Clan möchte mitverdienen.
Jasenovac war das größte KZ, in dem nicht Deutsche mordeten, sondern kroatische Faschisten. Dass Montenegro nun an den dortigen Völkermord erinnert, empört Zagreb. Das liegt auch an der treibenden Kraft hinter der Resolution.
Der deutschen und europäischen Außenpolitik wird oft vorgeworfen, sie vertrete die eigenen Interessen nicht ausreichend. Die Reise des Kanzlers nach Belgrad zeigt das Gegenteil.
Bundeskanzler Scholz fliegt nach Belgrad, um dort über den begehrten Rohstoff Lithium zu reden. Das Land ist auch mit Blick auf den Ukrainekrieg interessant.
Ein großflächiger Blackout zeigt, wie gefährdet die Energieversorgung auf dem Westbalkan ist. Die Krise hat längst nicht nur technische Gründe.
Auf dem Balkan zeigt sich die Kehrseite einer EU-Strategie: kein Beitritt, keine Reformen. Berlins Politik verstärkt den negativen Effekt durch eine auf Serbien fixierte Strategie. Unter anderem im Kosovo.
Mit einem Gedenktag wollen die Vereinten Nationen künftig an den Völkermord von Srebrenica erinnern. Deutschland und Ruanda hatten den Resolutionsentwurf eingebracht.
Eigentlich erfüllt das Kosovo alle Bedingungen, um in den Europarat aufgenommen zu werden. Doch Berlin und Paris stellen zusätzliche Forderungen.
Das Kosovo könnte das erste mehrheitlich muslimische Land werden, das homosexuelle Paare rechtlich anerkennt. Der Ministerpräsident will es, aber der Großmufti nicht.
Die Einwohnerzahlen der Balkanstaaten schrumpfen rasch. Das hat auch Folgen für die Wirtschaft. Die Lösung: Fachkräfte aus dem Ausland. Schon drohen neue Konflikte.
Ursprünglich stammen sie aus Kleinasien, heute leben sie fast auf der ganzen Welt: Damhirsche. Der Mensch hat entscheidend zu ihrer Verbreitung beigetragen.
Sie nennt sich Toxische Pommes. Im Internet dauern ihre Clips keine 15 Sekunden. Auf Romanlänge überzeugt sie in „Ein schönes Ausländerkind“ mit einer Geschichte zwischen Spaß und Schmerz. Eine Begegnung.
Auch auf dem westlichen Balkan spielt Russland sein Spiel. Die Staaten müssten sich entscheiden, mit wem sie zusammenarbeiten, mahnt Verteidigungsminister Pistorius auf seinem Besuch.
Serbien rüstet seit Jahren auf. Nun will das Kosovo nachziehen. Amerikanische Javelin-Panzerabwehrwaffen sollen die kosovarische Verteidigungskraft stärken.
Ein positives Signal für Bosnien, mehr Geld für den Westbalkan – das soll es nur geben, wenn Orbán sein Veto gegen Beitrittsverhandlungen mit Kiew aufgibt. Damit wollen die EU-Staaten den Druck auf Ungarn erhöhen.
Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 hat Russlands Außenminister keinen Staat in Europa mehr besucht. Nun kommt er nach Nordmazedonien.
Ein seltenes Raubtier, der Goldschakal, ist im Main-Kinzig-Kreis erstmals nachgewiesen worden. Die Art stammt vom Balkan und war früher in Deutschland nicht heimisch.
Auf seiner Balkantour kam NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Dienstag nach Belgrad. Dort ist das westliche Militärbündnis weiter unbeliebt. Dennoch strebt Serbien nach Kooperation.
Der Südbalkan wird zum Touristenmagnet. Die Reisebranche boomt und könnte die Abwanderung junger Leute bremsen. Doch wie sehr gefährdet das den Naturschutz? Ein Besuch vor Ort.
Die EU trifft sich mit den Ländern des westlichen Balkans in der albanischen Hauptstadt. Es geht um die Annäherung an die EU. Aber die Lage in der Ukraine und in Israel spielt auch eine Rolle.
Die Erweiterung der EU stockt auf dem Balkan seit Jahren. Alte Neumitglieder wie Bulgarien blockieren Kandidaten wie Nordmazedonien. Just aus Skopje kommt nun ein Vorschlag für einen Ausweg.
Griechenlands Ministerpräsident Mitsotakis liegt im Streit mit dem albanischen Regierungschef Rama. Das könnte weitreichende Auswirkungen auf die Außenpolitik Albaniens haben.
Hier lesen Sie vier Kurzkritiken von der Musikseite der F.A.Z. aus den Sparten Klassik, Pop und Jazz.
2,7 Tonnen Kokain hatten die Schmuggler in Sporttaschen auf der Jacht versteckt. Die Ermittler nahmen unter anderen zwei Besatzungsmitglieder fest, einen Ukrainer und einen Tschechen.
Auf einer Grundsatzrede sagt der EU-Ratspräsident: Bevor sich der Union neue Mitgliedstaaten anschlössen, müsse diese sich reformieren.
Auf Initiative Griechenlands trifft der ukrainische Präsident Selenskyj Staats- und Regierungschefs der Balkan-Region. Vor allem die Begegnung mit dem serbischen Staatschef Vučić wurde mit Spannung erwartet.
Den Zerfall Jugoslawiens hatten viele kommen sehen. Als es dann aber passierte, waren Entscheidungen zu fällen, auf die wenige vorbereitet waren, auch und gerade in der Bundeswehr.
Wo stand die Wiege des Indoeuropäischen? Nicht dort, wo man sie zuletzt vor allem vermutete, argumentieren Linguisten nun.