August Hannings Draht zum Kreml
Die Bundesanwaltschaft hält den früheren BND-Chef Hanning für einen Spion. Wer seine möglichen Kunden waren, ist unklar. Klar ist nur: Er hielt Kontakt zum Kreis um Putin.
Der frühere BND-Chef, der wegen des Verdachts der Spionage in Untersuchungshaft sitzt, betrieb über Jahre eine alternative Innen- und Außenpolitik.
Die Bundesanwaltschaft hält den früheren BND-Chef Hanning für einen Spion. Wer seine möglichen Kunden waren, ist unklar. Klar ist nur: Er hielt Kontakt zum Kreis um Putin.
Hessen verschärft die Sicherheitsüberprüfungen für Mitarbeiter der kritischen Infrastruktur. Denn eine Schwachstelle war bisher noch nicht ausreichend beleuchtet: der Faktor Mensch.
Opel stoppt in Rüsselsheim zwei Wochen die Produktion, für Miet-E‑Scooter gelten chärfere Haftungsregeln – und Hessen zieht nach dem Fall Hanning den Geheimschutz an. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Debatte um Geheimschutz, Frankfurter SPD reagiert auf Rücktritt von Bärbel Bas, Haftstrafe wegen Online-Drogenhandel und Semesterstart an Hessens Universitäten. Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region.
Hessen hat die Überprüfung von Mitarbeitern in sicherheitsrelevanten Institutionen verschärft. Nach der „Causa Hanning“ hält Innenminister Poseck auch weitere Schritte nicht für ausgeschlossen.
Martin Jäger hat schon viele Krisen bewältigen müssen. Doch der Fall Hanning ist anders. Der Maulwurf kam aus den eigenen Reihen.
Wenn Agenten im Ruhestand ihr Geheimniswissen zu Geld machen, ist das eine Gefahr für Deutschland. Das gilt auch für gewesene Kanzler und Minister. Strenge Regeln sind nötig.
Ex-BND-Chef August Hanning soll streng geheime Informationen versilbert haben. Was bedeutet der Skandal für die Reform der Nachrichtendienste?
Der Fall des früheren BND-Präsidenten ist Ausdruck von mangelndem Verantwortungsgefühl. Die Reform der Dienste darf jetzt aber nicht scheitern. Sie werden mehr gebraucht denn je.
Der Skandal um August Hanning ist für den BND ein Debakel. Besonders erschüttert viele im Dienst die Rolle von Manfred D. Er galt im BND als Vorzeigebeamter.
Welche Informationen hatte August Hanning – und wem soll er sie verkauft haben? Und was heißt das für das Vertrauen der Verbündeten in den Bundesnachrichtendienst?
Der Literaturnobelpreis wird verliehen, der Bundestag berät über die Einkommensteuerreform, in Berlin wird ein Gegenkandidat für FIFA-Präsident Infantino gesucht, und „The Social Reckoning“ kommt ins Kino. Der F.A.Z. Frühdenker.
Nach der Festnahme von Ex-BND-Präsident Hanning fordern Politiker striktere Vorschriften für frühere Geheimdienstler. Einer der Nachfolger Hannings äußert dafür Verständnis – und lässt seine eigene Beratertätigkeit auslaufen.
Ein Medienbericht bringt den früheren BND-Chef Hanning mit Aserbaidschan in Verbindung. Das Regime ist für Einflussnahme bekannt – und für brutale Repression.
Die BND-Affäre um August Hanning sorgt auch bei Partnerdiensten für Unruhe. In London fürchtet man, dass eigene Quellen gefährdet worden sein könnten.
Schon vor dem Spionageskandal galt August Hannings Beratertätigkeit als anrüchig. Dabei vergolden frühere Geheimnisträger öfter ihr Wissen. Die SPD fordert schärfere Regeln.
Union und SPD kommen erstmals seit dem Sommer zum Koalitionsausschuss zusammen. Der Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober jährt sich zum dritten Mal. Und Lionel Messi verabschiedet sich vom argentinischen Nationaltrikot. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der frühere BND-Präsident August Hanning wurde festgenommen – wegen des Verdachts auf Landesverrat. Eine Spur führt dabei offenbar nach Aserbaidschan. Ein beispielloser Vorgang, der die Behörde zu einem sensiblen Zeitpunkt trifft.
Der frühere Geheimdienstchef soll unter anderem für einen fremden Nachrichtendienst eine Analyse erstellt haben. Es handelt sich nach F.A.Z.-Informationen nicht um einen russischen Dienst.
Selten kollidieren so viele Interessen in einem Fall: Christina Block steht wegen der Entführung ihrer Kinder vor Gericht – und in ihr Verfahren mischen sich immer wieder angeblich Unbeteiligte ein.
Im Prozess gegen Christina Block gibt es kaum ein Detail, das nicht gegensätzlich ausgelegt wird. Vor Gericht geht die Hamburger Unternehmerin in die Offensive. Und Eugen Block irritiert mit einem Statement.
Es geht um einen früheren mutmaßlichen Entführungsversuch: August Hanning will sich im Prozess gegen Christina Block doch nicht dazu äußern. Vor zwei Wochen hatte er noch anders geklungen.
Laut der Staatsanwaltschaft Hamburg soll Hanning im Auftrag von Christina Block geplant haben, ihre Kinder im November 2022 zu entführen. Das misslang damals. Aber welche Rolle spielte er später?
Das Weiße Haus setzt in der Russland-Affäre weiter auf einen Konfrontationskurs. Deutsche Sicherheitspolitiker sehen Trumps Regierung aber in einer schweren Glaubwürdigkeitskrise.
Eine Weitergabe sei lediglich bei „zwei Datensätzen“ erfolgt; dabei sei es um die Hilfe für einen seit vielen Jahren entführten Deutschen gegangen.
pca. BERLIN, 30. November. Vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages hat sich am Freitag der frühere Innenstaatssekretär August Hanning rechtfertigen ...