Trauma des 7. Oktobers : „Sie hat die Terroristen überlebt, aber nicht die verdammte Bürokratie“

Seit dem Massaker vom 7. Oktober kämpfen viele Überlebende mit den traumatischen Erfahrungen. Nach dem Suizid der Festivalteilnehmerin Shirel Golan wird die Kritik an der israelischen Regierung lauter.
Leeann Rosen entschuldigt sich, als sie das Café im Herzen Tel Avivs betritt. Sie kann nicht mit dem Rücken zum Eingang sitzen. In ihren Plateauschuhen sind ein Messer, ihr amerikanischer Pass und Geld versteckt. Es sind Dinge, die sie in der Vergangenheit nie gemacht hätte, in denen sich ihr Trauma manifestiert. „Ich vermisse mein altes Selbst“, sagt sie und kämpft mit den Tränen, als sie von ihrem Martyrium erzählt.
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