Islamrat zum Köln-Marsch : „Friedensdemonstrationen sind eine Sisyphusaufgabe“

In Köln gehen Muslime gegen Gewalt und Terror auf die Straße. Zwei wichtige Verbände machen nicht mit. Murat Gümüş sagt im Interview, warum der Islamrat fernbleibt.
Herr Gümüş, der Islamrat hat sich gemeinsam mit Ditib gegen die Teilnahme am Ramadan-Friedensmarsch ausgesprochen. Wie kam es zu der Entscheidung?
Der Islamrat hat intern mit seinen 450 Gemeinschaftsmitgliedern erörtert, ob wir an der Demonstration teilnehmen sollten. Der Beschluss spiegelt das Meinungsbild unserer Gemeinden wider. Und wir sprechen hier von großen Gemeinschaften. Ditib vertritt circa 900, wir 450. Zusammengenommen ist das fast die Hälfte aller Moscheegemeinschaften in Deutschland.
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