Nach Kurschus-Rücktritt :
Jurist Bertrams verlässt Kirchenleitung

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Jurist Michael Bertrams.
Jurist Michael Bertrams.dpa

Man habe Kurschus ungerechtfertigt das Vertrauen entzogen, sagt Michael Bertrams. Als Reaktion auf die „Lieblosigkeit und Kälte“ an der Spitze der EKD ziehe sich der Jurist aus der Kirchenleitung zurück.

Nach dem Rücktritt von Annette Kurschus als EKD-Ratsvorsitzende und Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen hat Michael Bertrams seinen Rückzug aus der Kirchenleitung verkündet. Diesen Schritt teilte der Jurist und frühere Präsident des nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshofes im „Kölner Stadt-Anzeiger“ mit. Kurschus sei „einem nicht gerechtfertigten Vertrauensentzug, verbunden mit einer erschreckenden Lieblosigkeit und Kälte an der Spitze der EKD und in den eigenen Reihen vor Ort zum Opfer gefallen“, zitiert die Zeitung aus einem Schreiben an die Kirchenleitung.

Ohne Kurschus an der Spitze der Kirchenleitung wolle er nicht länger Mitglied dieses Gremiums sein, schreibt Bertrams. Er war seit 2012 nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung mit Sitz in Bielefeld. Der Jurist war bis Ende 2012 Präsident des NRW-Verfassungsgerichtshofes und des Oberverwaltungsgerichts in Münster.

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