Geheimnisverrat an Islamisten :
Der merkwürdige Maulwurf Roque M.

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„Das war ein Spiel“: Der frühere Banker und Verfassungsschützer erklärt sich dem Gericht.
„Das war ein Spiel“: Der frühere Banker und Verfassungsschützer erklärt sich dem Gericht.dpa

Roque M. kam als Quereinsteiger zum Verfassungsschutz, um Dschihadisten zu observieren. Dann gab er einem vermeintlichen Islamisten Interna preis – angeblich aus Langeweile.

Geheimdienste geben nur äußerst ungern Interna preis. Ende November aber rief das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) mit einer Nachricht in eigener Sache erhebliches Aufsehen hervor. Man habe einen mutmaßlichen Islamisten enttarnt, hieß es damals. Der Mann, der erst seit April 2016 als verdeckter Aufklärer in der gewaltbereiten Salafistenszene gearbeitet hatte, habe unter falschem Namen einem Internetchatpartner Amtsgeheimnisse verraten und vorgeschlagen, Dschihadisten für einen Anschlag „in Allahs Sinne“ Zugang zum BfV-Gebäude in Köln-Chorweiler zu verschaffen. Vom ersten islamistischen Maulwurf im deutschen Geheimdienst war im vergangenen Herbst die Rede.

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