Flucht aus Afghanistan : Baerbock ebnet Ausreisewege für Ortskräfte

Das Auswärtige Amt legt eine erste Bilanz seiner Hilfen für die Afghanen vor, die vor den Taliban aus dem Land fliehen wollen. Ein Untersuchungsausschuss soll Lehren aus dem Einsatz am Hindukusch ziehen.
Die Hürden für eine Flucht aus Afghanistan sind hoch, mitunter wachsen sie sogar noch. Dennoch ist es dem Auswärtigen Amt und anderen deutschen Stellen mittlerweile gelungen, rund zwei Drittel der Menschen nach Deutschland zu holen, denen als ehemaligen Ortskräften oder aufgrund anderer besonderer Gefährdungen hierzulande ein Aufenthalt zugesagt worden ist. Außenministerin Annalena Baerbock zog am Donnerstag eine Halbjahresbilanz ihres „Aktionsplans Afghanistans“, der einerseits den Gefährdeten die Ausreise ermöglichen und andererseits humanitäre Hilfe in das von den Taliban beherrschte Land bringen soll.


