G-8-Gipfel :
Alte Fronten

Klaus-Dieter Frankenberger
Ein Kommentar von
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Die G 8 redet einer Übergangsregierung das Wort. Aber über die Zukunft des syrischen Diktators Assad schweigt man sich aus - kein Wunder, denn Russland will ihn (noch) nicht preisgeben.

Während des Kalten Krieges waren die sieben führenden Industriestaaten unter sich. Russland stieß erst nach der Zeitenwende und dem Zerfall der Sowjetunion dazu; aus G 7 wurde in einem langen Prozess G 8. Gerade deutsche Kanzler bemühten sich darum, der russischen Führung das Gefühl zu geben, sie sei in diesem Forum des alten Westens willkommen. Aber heute, bald 24 Jahre nach dem Mauerfall, sind die russisch-westlichen Spannungen offenkundig.

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