Rechtsextreme in Griechenland :
Aus Gold wird Volk

Lesezeit:
Anhänger der „Goldenen Morgenröte“ am Samstag in Athen
Anhänger der „Goldenen Morgenröte“ am Samstag in AthenAP

Die rechtsextreme griechische Partei „Goldene Morgenröte“ gründet einen Ableger, um an der Europawahl teilnehmen zu können. Doch auch aus der linksextremen Ecke droht der griechischen Demokratie Gefahr.

Seitdem sein Chef im Gefängnis sitzt, führt Ilias Kassidiaris das große Wort bei der „Goldenen Morgenröte“. Der muskulöse Parteisprecher der griechischen Rechtsextremen ist der bekannteste Politiker der seit 2012 im Athener Parlament vertretenen einstigen Splittergruppe – jedenfalls unter jenen, die nicht in Haft sitzen. Dort befindet sich immerhin schon ein Drittel der einst 18 Abgeordneten, unter ihnen Parteichef Nikos Michaloliakos. Sie werden von der Staatsanwaltschaft bezichtigt, eine „kriminelle Vereinigung“ gegründet zu haben. Schließen sich die Richter dieser Ansicht an, könnte ein Verbot der „Goldenen Morgenröte“ („Chrysi Avgi“) die Folge sein.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Verwaltungsleitung (m/w/d)
Bischöfliches Generalvikariat Aachen
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Referentin/Referenten Asset Manager Monitoring & Selektion (m/w/d)
VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt