FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);CDU in Hessen :
Ein Wahlkampf nach bayerischer Art

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Von der CSU lernen, heißt siegen lernen: Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (r.) mit CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt
Von der CSU lernen, heißt siegen lernen: Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (r.) mit CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindtdpa

Hessens CDU-Chef will die bevorstehende Landtagswahl zu einer „Abstimmung über die Chaos-Ampel“ machen, wie er bei einer Klausurtagung in Fulda sagt. Und er will von der Schwesterpartei CSU lernen.

Bayern und Hessen wählen an einem Tag, dem 8. Oktober, einen neuen Landtag. Deshalb wollen die hessische CDU und die bayerische CSU stärker zusammenrücken, sich abstimmen, gemeinsam die Ampelkoalition im Bund attackieren. Die Landtagswahlen sollen zu einer „Abstimmung über die Chaos-Ampel“ werden. So sagte es der hessische CDU-Vorsitzende und Ministerpräsident Boris Rhein bei einer Klausurtagung seiner Partei am Wochenende in Fulda. Von den „Midterms der Ampel“ sprach sein Gast Alexander Dobrindt, Landesgruppenchef der CSU im Bundestag, in Anspielung auf die amerikanischen Zwischenwahlen. Im Herbst wählten 20 Millionen Menschen – fast ein Viertel der Deutschen –, und diese könnten ein „klares Signal“ abgeben, dass die „Streit-Ampel“ nicht auf eine Verlängerung hoffen dürfe. Rhein sprach davon, dass vom Treffen der Koalitionäre in Berlin an diesem Wochenende das Si­gnal von „Zank, Zaudern, Zögern“ ausgehe, von Fulda hingegen Zuversicht.

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