Bundeswehr : Neuordnung im Verteidigungsministerium

Die Bundesverteidigungsministerin stellt eine neue Staatssekretärin ein, die sich vor allem um die Rüstungsvorhaben der Bundeswehr kümmern soll. Die Erfahrung zeigt, dass das dringend nötig ist.
Die Spitze des Verteidigungsministeriums wird mit dem Amtsantritt der neuen beamteten Staatssekretärin Katrin Suder nochmals umorganisiert. Suder, die bislang das Berliner Büro der Unternehmensberatung McKinsey leitete, erhält an diesem Freitag ihre Ernennungsurkunde, nachdem das Bundeskabinett ihre Berufung bestätigte. Ihr Verantwortungsfeld umfasst im Verteidigungsministerium vor allem Rüstungsangelegenheiten. Anders als ihre Vorgänger Rüdiger Wolf und Stéphane Beemelmans, die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Dezember 2013 und im Februar 2014 in den einstweiligen Ruhestand versetzt hatte, wird Suder nicht die Vorgesetzte der Abteilung Politik und zweier der drei „militärischen Abteilungen“ (Strategie und Einsatz sowie Führung der Streitkräfte).





