Leserbriefe vom 22. Mai 2021

Transsexuellengesetz +++ Transgendergesetz +++ Jerusalem +++ Bülent Mumay +++ Madagaskar +++ Chance für Schüler? +++ Helmut-Schmidt-Universität +++ Völkerrechtlerin +++ Klimapolitik +++ Marktwirtschaft +++ Staatserzählung
Ungeheuerlich
Zum Beitrag „Das Kind wird zur ideologischen Knetmasse“ (F.A.Z. vom 18. Mai) über Pläne der Grünen und der FDP zur Reform des Transsexuellengesetzes: Dem Autor Thomas Thiel ein herzliches Danke für seine engagierten Zeilen! Nur schade, dass die F.A.Z. diesen wichtigen Artikel zu einem hochbrisanten Thema im Feuilleton versteckt, denn hier geht es um höchst wichtige politische Entscheidungen: Die von Grünen und FDP (Letzterer hätten wir so etwas nie zugetraut) eingebrachten Entwürfe zur Reform des Transsexuellengesetzes ermöglichen ungeheuerliche medizinische Eingriffe in Leib und Leben von Kindern, die deren weiteres Leben physisch und psychisch unumkehrbar verstümmeln können und deren eventuellen Suizid billigend in Kauf nehmen.
Eigentlich wäre zu erwarten, dass man aus solcherart Gesetzen und deren ungeheuerlichen und nicht wiedergutzumachenden Folgen gelernt hätte. Es wäre auch zu erwarten, dass zumindest die Ärzteschaft gegen solche Gesetze, an deren Umsetzung sie schon einmal beteiligt war, und die sie propagierenden Parteien Sturm läuft. Dr. Rolf Ziskoven und Eva Ziskoven, St. Augustin





