Briefe :
Leserbriefe vom 21. Dezember 2021

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Belit Onay, Oberbürgermeister von Hannover, hisst vor dem Neuen Rathaus eine Inter* Pride Flagge.
Belit Onay, Oberbürgermeister von Hannover, hisst vor dem Neuen Rathaus eine Inter* Pride Flagge.dpa

Geschlechtergerechte Sprache +++ Expertenrat der Bundesregierung +++ Putin +++ Verkehrsrowdy +++ Impfung

Was hat das eigentlich gekostet?

In Ihrem Beitrag „Gendern als Staatspflicht“ (F.A.Z. vom 16. Dezember) finden wir es leider wieder einmal bestätigt: Wer ein Gutachten in Auftrag gibt, der sollte bei der Auswahl des Gutachters sorgfältig sein, damit er auch das gewünschte Ergebnis bekommt. Das hat die niedersächsische Landeshauptstadt offenbar getan, so dass sie nun von Ulrike Lembke, Professorin unter anderem für Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität, das gewünschte Ergebnis bekam.
Eine „sprachliche Nichtdiskriminierung“ als Begründung für gendergerechte Sprache anzuführen, das ist in meinen Augen schon abenteuerlich. Was kann anderes von ihr erwartet werden, wenn sich ihre Tätigkeit fast ausschließlich im feministischen Bereich und seinen vermeintlichen Ungerechtigkeiten bewegt? Aber vollends bestätigt Frau Lembke ihre Voreingenommenheit und Einseitigkeit, wenn sie FDP, CDU und AfD ein „faktenfreies Wahlkampfspektakel“ vorwirft. Das hat mit einer rechtlichen Bewertung überhaupt nichts zu tun. Interessant wäre es noch gewesen zu erfahren, welche Kosten für dieses Gutachten angefallen sind. Es ist ein Paradebeispiel für die Veruntreuung von Steuergeldern.
Karl Schleef, Haste

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