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Der Vatikan und Peking : „Ich liebe China“

Eine Reise nach Peking wird für Papst Franziskus wohl vorerst ein Traum bleiben. Bild: AFP

Papst Franziskus und der Vatikan haben sich in Geheimverhandlungen mit dem Regime in Peking angenähert. Kritiker sehen darin einen Kniefall vor Chinas Machthabern.

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          Der Handschlag von München war historisch: Am Rande der Sicherheitskonferenz trafen sich der chinesische Außenminister Wang Yi und der Außenbeauftragte des Heiligen Stuhls, der britische Kurienerzbischof Paul Gallagher. Es war das erste Treffen der Chefdiplomaten Pekings und des Vatikans seit dem Abbruch der diplomatischen Beziehung im Jahr 1951. In einer Mitteilung des vatikanischen Presseamts heißt es, die beiden hätten über die Krise um das Covid-2019-Virus, über die „kulturelle Zusammenarbeit“ der vergangenen Jahre, auch über „das heikle Thema Menschenrechte“ sowie vor allem über das vorläufige Abkommen von 2018 gesprochen. Dieses diene als Grundlage für einen „institutionalisierten Dialog“ zwischen China und dem Vatikan, zu dem sich „beide Seiten bekannt“ hätten.

          Matthias Rüb

          Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.

          Was in der Diplomatensprache wie das beharrliche Bohren dicker Bretter zum Nutzen beider Seiten mit dem Ziel der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen klingt, sehen Kritiker als schandhaften Kniefall des Vatikans und zumal von Papst Franziskus vor einem kommunistischen Regime, das die totalitäre Kontrolle über die Gesellschaft immer weiter vorantreibt.

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