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UN-Sicherheitsrat und Amazonas : Wem gehört der Regenwald?

Das Motiv bleibt dasselbe, die Lage der brennenden und bedrohten Teile des Regenwaldes verbessert sich kaum. Welche Handlungsoptionen hat der UN-Sicherheitsrat in so einer Situation? Bild: dpa

Gewaltverbot versus Umweltschutz: Der UN-Sicherheitsrat muss entscheiden, ob er sich in die Maßnahmen der brasilianischen Regierung einmischt. Doch welche ökologischen Interventionen sind erlaubt?

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          Der Amazonas-Regenwald erstreckt sich über sechs Millionen Quadratkilometer. Der größte Teil, etwa sechzig Prozent, wächst auf brasilianischem Boden. Er gehört den Brasilianern. Aber heißt das, dass die anderen Staaten dabei zusehen müssen, wie sich dort Waldbrände ausbreiten und die größte CO2-Senke der Welt zerstören? Dürfen sie gegen den Willen Brasiliens Löschflugzeuge schicken? Erlaubt das Völkerrecht im Extremfall sogar einen militärischen Einsatz zum Schutz des Waldes?

          Helene Bubrowski

          Politische Korrespondentin in Berlin.

          Paris und Berlin haben jüngst immer wieder deutlich gemacht, dass der Regenwald nicht nur Sache der Brasilianer sei – und damit den Zorn der Regierung Bolsonaro auf sich gezogen. Die Bundesregierung bezeichnete Amazonien als „Menschheitsthema“, der Regenwald habe „Bedeutung für alle und nicht nur für die Region in Südamerika“. Der französische Präsident Emmanuel Macron sprach auf dem G-7-Gipfel von „Gemeingut“ und appellierte an die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft für den Regenwald.

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