Straßburg : Russland begrüßt Urteil im Yukos-Prozess

Moskau habe keine „versteckte Enteignung“ oder „absichtliche Zerstörung“ des Erdölkonzerns Yukos vorgenommen, urteilt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Zugleich beanstandeten die Richter allerdings Grundrechtsverletzungen bei den Steuerverfahren gegen Chodorkowski.
Im Milliardenprozess um den zerschlagenen russischen Ölkonzern Yukos hat Moskau das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) begrüßt. „Das Gericht hat die Anschuldigungen an die Adresse Russlands, dass die Verfolgung von Yukos politisch motiviert und repressiv gewesen war, vollständig abgelehnt - ebenso eine angebliche Diskriminierung durch die russische Regierung.“ Das teilte das Justizministerium in Moskau am Dienstag nach Angaben der Agentur Interfax mit.


