FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Kontroverse in Spanien :
Die Kanzlei, das Opus Dei und der Missbrauch

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Wegen der Wahl der untersuchenden Kanzlei unter Druck: Kardinal Juan José Omella, Vorsitzender der Spanischen Bischofskonferenz
Wegen der Wahl der untersuchenden Kanzlei unter Druck: Kardinal Juan José Omella, Vorsitzender der Spanischen BischofskonferenzAP

Mehrere Opferverbände wollen nicht mehr mit der Kanzlei zusammenarbeiten, die in Spanien ein Gutachten über den Missbrauch in der Kirche erstellt. Deren Leiter gehört dem ultrakonservativen Opus Dei an.

Vor wenigen Wochen hatten sich auf einmal die Ereignisse überstürzt. Doch jetzt geht es wieder zäh voran, und das alte Misstrauen ist zurück. Nachdem sich die katholische Kirche in Spanien jahrelang gegen eine unabhängige Untersuchung gewehrt hatte, beauftragte die Bischofskonferenz im Februar die Madrider Kanzlei „Cremades & Calvo-Sotelo“, ein Gutachten über sexualisierte Gewalt, die in den vergangenen Jahrzehnten in den Reihen der Kirche geschehen ist, zu erstellen. Der politische und gesellschaftliche Druck war so stark geworden, dass sich die Kirche nicht länger wegducken konnte.

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