BRICS-Gipfel :
Schwellenländer-Forum im Spannungsfeld der Interessen

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Rio de Janeiro
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Der BRICS-Gipfel am Sonntag in Rio de Janeiro
Der BRICS-Gipfel am Sonntag in Rio de JaneiroEPA

Die BRICS-Erweiterung stärkt antiwestliche Stimmen innerhalb der Gruppe. Der Abschlusserklärung des Gipfels in Rio de Janeiro sind die Kompromisse anzusehen.

Die BRICS-Gruppe ist größer und damit komplexer geworden. Das hat sich beim Gipfeltreffen in Rio de Janeiro am Sonntag und Montag gezeigt, dem ersten mit Beteiligung der sechs neuen Mitglieder. Auch Gastgeber Brasilien und dessen Präsident Luiz Inácio Lula da Silva dürfte das nicht entgangen sein. Das Forum der Schwellenländer, an dessen Gründung er 2009 selbst mitgewirkt hat, war einst die große Bühne für Lula und ein einzigartiges Netzwerk zu anderen aufstrebenden Volkswirtschaften außerhalb der westlichen Industrieländer. Auch heute ist es noch von Bedeutung für die brasilianische Außenpolitik. Doch nicht nur das internationale Szenario, sondern auch die Gruppe selbst hat sich in den vergangenen Jahren nicht zum Guten verändert, zumindest aus brasilianischer Sicht.

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