Nato-Manöver in Spanien :
Im Zeichen des Dreizacks

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Im fiktiven Einsatz: Hubschrauber während der Nato-Übung
Im fiktiven Einsatz: Hubschrauber während der Nato-Übungdpa

Weit weg von Russland veranstaltet die Nato ihre größte Übung seit einem Jahrzehnt. Dem Schatten des russischen Vorgehens auf der Krim kann sie sich damit nicht entziehen.

Die Nato ist mit ihrer größten Militärübung seit einem Jahrzehnt bewusst nach Süden gezogen. Weg vom russischen Aggressions-Szenario in Osteuropa, welches die strategische Umorientierung der Allianz in den vergangenen beiden Jahren bestimmt. „Trident Juncture“, das Manöver „Verbundener Dreizack“, sollte mehr werden als eine Demonstration militärischer Gegenmacht gegenüber dem Machtpolitiker Wladimir Putin. Es ist ausdrücklich nicht als „Bündnisfall“, also als Verteidigung des eigenen Nato-Territoriums, angelegt, sondern als ein internationaler Kriseneinsatz. Die Nato tritt im fiktiven Konflikt zwischen dem aggressiven Staat Kamon, dem – wegen seines Wasserreichtums überfallenen – Opferland Lakuta und dem instabilen Nachbarstaat Tyran in der Rolle eines stabilisierenden Schiedsrichters auf.

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