Krieg im Irak : Armee rückt näher an Mossul heran

Die irakische Armee dringt mit ihren Verbündeten immer weiter auf die vom IS gehaltene Stadt Mossul vor. Auch aus Kirkuk gibt es gute Nachrichten.
Die irakische Armee hat auf ihrem Vormarsch auf die IS-Hochburg Mossul die Extremistenmiliz aus weiteren Orten vertrieben. Die Regierungstruppen nahmen am Samstag den ursprünglich von Christen bewohnten Ort Karakosch ein, aus dem die Bevölkerung vor zwei Jahren vom „Islamischen Staat“ (IS) vertrieben worden war. Damit sind die Armee und ihre Verbündeten im Südosten auf etwa 20 Kilometer an Mossul herangerückt. Bei der Offensive gegen die IS-Hochburg wird mit so schweren Kämpfen gerechnet, wie es sie im Irak seit der von den Vereinigten Staaten angeführten Invasion 2003 gegen den damaligen Machthaber Saddam Hussein nicht mehr gegeben hat. Der IS wurde auch aus der ebenfalls im Nordirak gelegenen Ölstadt Kirkuk vertrieben, wo der IS eine Entlastungsoffensive vorgetragen hatte.





