FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Nach Eklat im Oval Office :
Warum China „Kaiser Trump“ nicht kritisiert

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Trump und Xi während eines bilateralen Treffens am Rande des G20 Gipfels 2019 in Osaka.
Trump und Xi während eines bilateralen Treffens am Rande des G20 Gipfels 2019 in Osaka.Reuters

Peking verbreitet gewohnte Kritik an den USA, geht aber den Präsidenten nicht persönlich an. Man will Trump nicht verärgern – er ist für China derzeit zu wertvoll.

Die Angriffe des amerikanischen auf den ukrainischen Präsidenten bieten der Pekinger Propaganda viel Stoff. Das Ereignis im Weißen Haus zeige, dass „den USA nicht zu trauen ist“, verbreitete Chinas Auslandssender CGTN. Zu dieser Einsicht solle nun auch Taiwan kommen. Zudem müsse man sich fragen: „Wo ist Europa? Wo ist jetzt die NATO?“ Allen sei nun klar, dass „die NATO die hart arbeitenden Europäer nicht repräsentiert, sondern eine militärische Satellitenorganisation ist, mittels der Amerika die Fäden zieht“. Soweit, so erwartbar nutzte Chinas Propagandasender die Situation aus.

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