Kongo : Gelangweilt auf dem Pulverfass

Der kongolesische Präsident Kabila benimmt sich so, als würden ihn die Probleme des Landes nicht interessieren. Das gilt auch für die Krise im Osten.
Es muss auf ihn wirken wie ein alter, unzählige Male gesehener Film: Eine Rebellengruppe mit ruandischer Unterstützung beginnt im Osten Kongos einen Krieg und erobert die Regionalstadt Goma. Dann stellen die Rebellen politische Forderungen, die kaum zu erfüllen sind, und drohen anderenfalls mit dem Marsch auf die Hauptstadt Kinshasa. Am Ende steht der Sturz des kongolesischen Präsidenten. All das hat Joseph Kabila selbst erlebt - allerdings von der anderen Seite.





