Syrische Flüchtlinge : Das Wunder von Gaziantep

Muhammad Fatih Alaabo war Schuhmacher, als er aus Aleppo floh. Im Gaziantep eröffnete er eine erfolgreiche Fabrik. Die Stadt machte es ihm leicht – sie will die 500.000 syrischen Flüchtlinge gut integrieren.
Den Hügel führt eine breite und staubige Straße hinauf. Eine Augenweide ist sie nicht, die Fünfte Industriezone von Gaziantep. Neue Fabrikhallen entstehen zu beiden Seiten, Kolonnen voll beladener Lastwagen bringen Vorprodukte herbei und fahren die Endprodukte weg. Auch wenn man sich ansehnlichere Orte ausmalen kann: Hier gibt es Arbeit. In allen sechs Industriezonen, die die Stadt im Südosten der Türkei nahe der syrischen Grenze wie einen Ring umschließen, finden 300.000 Menschen Lohn und Brot. Wer in Gaziantep einen Job suche, bekomme ihn auch, sagen die Menschen mit Stolz.
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