Wahlkampf in Italien :
Jetzt streiten sie auch noch über Corona

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Der frühere Innenminister Matteo Salvini, Chef der rechtsnationalen Lega, sieht den Versuch der Instrumentalisierung der Pandemie für den Wahlkampf.
Der frühere Innenminister Matteo Salvini, Chef der rechtsnationalen Lega, sieht den Versuch der Instrumentalisierung der Pandemie für den Wahlkampf.EPA

Weil die Sozialdemokraten einen Mikrobiologen nominieren, wirft Salvini ihnen vor, die Pandemie zu instrumentalisieren. Die Sozialdemokraten unterstellen ihm im Gegenzug Verbindungen zur Impfgegnerbewegung.

Bei der Kampagne für die vorgezogenen Parlamentswahlen in Italien ist unversehens das Thema Corona in den Vordergrund gerückt. Grund ist die Nominierung des 67 Jahre alten Mikrobiologen Andrea Crisanti aus Padua durch die sozialdemokratische Partito Democratico (PD). Crisanti wurde von PD-Chef Enrico Letta als Spitzenkandidat für einen Sitz im Senat für den Auslandswahlkreis in der Region Europa nominiert. Crisanti hatte sich während der Pandemie bei zahlreichen Fernsehauftritten stets für strenge Maßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der Pandemie ausgesprochen.

FAZ

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