Großbritannien gegen Ausreise :
Ecuador gewährt „politisch verfolgtem“ Assange Asyl

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Julian Assange
Julian AssangeAFP

Ecuador gewährt Julian Assange Asyl, um ihn vor einer möglichen Verfolgung aus politischen Gründen zu schützen. Großbritannien will den Wikileaks-Gründer allerdings nicht in das südamerikanische Land ausreisen lassen, sondern nach Schweden ausliefern.

Julian Assange erhält Asyl - doch der Wikileaks-Gründer sitzt weiter in London fest. Ecuador, in dessen Botschaft er seit acht Wochen ausharrt, will den 41-Jährigen aufnehmen. Assange solle vor Verfolgungsrisiken vor allem in den Vereinigten Staaten geschützt werden, sagte Außenminister Ricardo Patiño in Quito. Großbritannien werde Assange aber kein freies Geleit gewähren, kündigte das Außenministerium in London an. Das Land sei verpflichtet, den in Schweden wegen Sexualdelikten mit EU-weitem Haftbefehl gesuchten Assange nach Skandinavien auszuliefern.
FAZ

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