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Frederiksen und Kurz in Israel : Trilaterale Traumfabriken für Impfstoff

Die Regierungschefs Dänemarks und Österreichs, Mette Frederiksen und Sebastian Kurz, treffen am 4. März Israels Ministerpräsidenten, Benjamin Netanjahu. Bild: dpa

Die Regierungschefs Österreichs und Dänemarks vereinbaren gemeinsame Projekte mit Israel zur künftigen Impfstoffbeschaffung. Netanjahu kommt das im Wahlkampf gelegen – die Reaktionen in der EU sind kühl.

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          In einem Fitnessstudio der kleinen Stadt Modiin, auf halbem Wege zwischen dem Flughafen Ben Gurion und Jerusalem gelegen, empfing Benjamin Netanjahu seine beiden Gäste aus Dänemark und Österreich. Kanzler Sebastian Kurz und Ministerpräsidentin Mette Frederiksen sahen zu, wie Israels Ministerpräsident eine Hantel stemmte und ließen sich die Funktionsweise des grünen Passes zeigen, der zum Eintritt ins Fitnessstudio berechtigte. „Man muss nicht erst warten, bis jeder geimpft ist“, erklärte Netanjahu, bevor sie gemeinsam weiter nach Jerusalem fuhren.

          Thomas Gutschker

          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.

          Jochen Stahnke

          Politischer Korrespondent für Israel, die Palästinensergebiete und Jordanien mit Sitz in Tel Aviv.

          Matthias Wyssuwa

          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Das trilaterale Treffen in Israel dient den drei kleinen Ländern offiziell dazu, gemeinsam die Erforschung, Entwicklung und Produktion von Impfstoffen zweiter Generation voranzubringen, die auch gegen künftige Mutanten wirken können. Bislang produziert keines dieser Länder einen Impfstoff. Und eine entsprechende Fabrik werde es in Israel wohl auch nicht geben, sagte ein Vertreter des israelischen Gesundheitsministeriums. Es gehe um ein System der gegenseitigen Unterstützung.

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