Impfstoff senkt Sterberisiko bei schwarzem Hautkrebs
Schon im August hatten zwei Pharmaunternehmen Erfolge bei einem individuell angepassten Impfstoff gegen Hautkrebs vermeldet. Nun liegen vielversprechende Daten vor.
Der neue Erfolg in der Therapie von schwarzem Hautkrebs mit Hilfe einer personalisierten Krebsvakzine lässt hoffen und fürchten zugleich. Kann sich die Gesellschaft den Fortschritt der Forscher am Ende auch leisten?
Schon im August hatten zwei Pharmaunternehmen Erfolge bei einem individuell angepassten Impfstoff gegen Hautkrebs vermeldet. Nun liegen vielversprechende Daten vor.
Einst half der Biontech-Standort Marburg, die Impfstoffproduktion in der Pandemie hochzufahren. Dass er nun keine Zukunft hat, sollte zu denken geben.
Anfang des Jahres kam es rund um Neapel zu mehreren Hepatitis-A-Infektionen. Wie sich das Virus bemerkbar macht und was Reisende beachten sollten.
Gürtelrose-Viren sind auch für Herz und Hirn gefährlich. Auswertungen zeigen nun, wie gut eine Impfung gegen die Erreger schützt. Und nicht nur gegen sie.
Moderna und Merck versetzen die Börse mit positiven Studiendaten für ein Krebspräparat in Begeisterung. Davon profitiert auch der deutsche Rivale Biontech.
Die Covid-Pandemie machte mRNA-Impfstoffe bekannt. Stets war die Hoffnung, dass sie auch bei Krebs wirken. Zwei US-Pharmafirmen könnten nun Patienten Hoffnung machen, die an schwarzem Hautkrebs leiden.
Die Ebolaepidemie ist nicht unter Kontrolle, ohne Impfstoff wird die Eindämmung schwierig. Impfexperte Richard Hatchett erklärt, wie viel Hoffnung auf einem nun getesteten Vakzin ruht.
Medizin-Professorin Isabelle Bekeredjian-Ding kümmert sich in einem neuen europäischen Zentrum um Pandemievorsorge. Sie sagt, wie gut Europa aus Corona gelernt hat, und wieso sie Impfstoff-Skeptiker nicht beunruhigen.
Kein Impfstoff und eine heikle Sicherheitslage: Der aktuelle Ebola-Ausbruch in Kongo und Uganda ist laut WHO ein „außergewöhnliches Ereignis“. Die Gesundheitsorganisation ruft eine internationale Gesundheitsnotlage aus.
Die Klägerin, die wegen eines Impfschadens gegen Astra-Zeneca geklagt hatte, kann aufatmen. Der Bundesgerichtshof hat gegen das Pharmaunternehmen entschieden. Das Verfahren geht aber noch weiter.
Kurz nach einer Coronaimpfung ertaubte Pia Aksoy auf dem rechten Ohr. Sie ist überzeugt, dass das mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca zu tun hat, und klagte auf Schadenersatz. Am Montag urteilt der Bundesgerichtshof.
Pneumokokken können bei immungeschwächten Patienten schwere Infektionen verursachen. Die bisherige Impfung bietet nur begrenzten Schutz. Mainzer Wissenschaftler arbeiten an neuen Wirkstoffen.
Der Bundesgerichtshof verhandelt über eine Klage gegen Astra-Zeneca. Die Klägerin verweist auf einen Hörsturz und verlangt 150.000 Euro Schmerzensgeld.
Nach dem Ende der Corona-Pandemie ist es ruhig geworden um den Impfstoffhersteller Biontech. Doch die Mainzer haben noch viele Pfeile im Köcher.
Grippe, Hepatitis oder auch Affenpocken: In Hessen werden jährlich Millionen Impfungen ausgeführt. Die Entwicklungen bei einzelnen Stoffen sind allerdings unterschiedlich.
Die USA streichen ihr Förderprogramm für neuartige Impfstoffe zusammen. Diese Chance gilt es zu nutzen.
Die Weltgesundheitsorganisation warnt davor, dass sich viele Menschen mit dem Chikungunya-Virus anstecken könnten. In Deutschland ist die Gefahr noch gering, doch das könnte sich ändern.
Strategiewechsel bei Biontech: Fünf Jahre nach Ausbruch der Corona-Pandemie lässt sich mit dem Impfstoff dagegen nicht mehr so viel Geld verdienen. Die Mainzer fokussieren sich längst wieder auf ihr Kerngeschäft und bauen ihren Standort in Mainz kräftig aus.
Die Börse hat Sanofis ehrgeizige Fokussierung auf innovative Impfstoffe und Immunologie immer wieder skeptisch beäugt. Aktuell aber steht der französische Pharmariese gut da.
Durften Biontech und Pfizer die mRNA-Technologie der US-Konkurrenz auf Dauer lizenzfrei nutzen? Moderna überzieht das Mainzer Unternehmen mit Klagen - und hofft auf hohe Geldsummen.
Der Impfstoff soll als mögliche Bekämpfungsmaßnahme vorrätig gehalten werden. Ob es tatsächlich Impfungen geben wird, ist jedoch noch unklar.
Sandra Ciesek gehörte zu den ersten deutschen Virologen, die das Coronavirus erforschten. Im Interview erzählt sie, wie gefährlich der Erreger jetzt noch ist, was sie an der Impfkampagne gestört hat und welches Risiko von der Vogelgrippe ausgeht.
In Uganda kann ein neuer Impfstoff bei der Bekämpfung des tödlichen Ebola-Fiebers eingesetzt werden. Außerdem: Nach fünf Jahren wieder Flüge zwischen Indien und China.
Das Landgericht Hamburg hat erneut eine Klage gegen Biontech wegen Impfschäden abgewiesen.
Krankenkassen und Politik hätten die flächendeckende Impfung gefährdeter Säuglinge verschlafen, klagt der Verband der Kinder- und Jugendärzte. Eltern sind mit langen Wartezeiten konfrontiert.
Wer auf den Rat der Ständigen Impfkommission hört und eine Auffrischung möchte, hat aktuell große Mühe. Der Weg zum Impfstoff führt in Apotheken.
Das Nobelkomitee vergibt den Preis für Chemie an drei Wissenschaftler, die zu Proteinen forschen. Ihre Arbeit habe Fragen beantwortet, die jahrzehntelang ungelöst waren.
Moderna hat mit Corona-Impfungen viel Geld verdient, aber das Geschäft hat sich schneller abgeschwächt als erwartet. Vorstandschef Stéphane Bancel erklärt, wie er das ausgleichen will – und wo er seinen Vorteil gegenüber Biontech sieht.
Früh in der Pandemie hatte die Welt zusammen gestanden. Impfstoff für alle, wurde proklamiert. Jetzt jedoch kommt aus Afrika die Klage: Ihr habt ethisch versagt.
100.000 Dosen Impfstoff gegen Mpox will die deutsche Bundesregierung in die betroffenen Länder liefern. Ein mobiles Labor zum Nachweis des Virus soll in Kongo eingerichtet werden.
Die Weltgesundheitsorganisation ruft die Hersteller von Impfstoffen gegen das Mpox-Virus dazu auf, ihre Produktion hochzufahren. Länder mit Impfstoff-Vorräten sollten diese an afrikanische Staaten abgeben.
Die dänische Biotechfirma Bavarian Nordic strebt eine Erweiterung der europäischen Zulassung ihres Impfstoffs gegen Mpox und Pocken auf Jugendliche an. Noch ist der Impfstoff nur für Erwachsene zugelassen.
Die Universität von Pennsylvania behauptet in ihrer Klage, dass Biontech ihr einen höheren Anteil an den weltweiten Impfstoffverkäufen schulde. Professoren der Universität hatten die mRNA-Technologie erfunden.
Von Mitte August an wird eine verbesserte Corona-Vakzine verfügbar sein. Sie ist an zwei neue Virusvarianten angepasst. Die Auffrischung sollten vor allem alte und junge Menschen mit Vorerkrankung in Anspruch nehmen.
Betreiber von Covid-Testzentren haben bis zu zwei Milliarden Euro falsch abgerechnet. Das ist schätzungsweise ein Fünftel der unentgeltlichen Bürgertests. Doch der Bund treibt das Geld nur tröpfchenweise ein.
Lässt sich die AIDS-Pandemie bis 2030 beenden? Der Virologe Hendrik Streeck spricht über fehlenden politischen Willen, den Einfluss von Corona auf HIV-Infektionen und eine neue Prophylaxe, die zu 100 Prozent vor dem HI-Virus schützt.