Auf diese Meldung reagierten die Märkte sofort: Die EU-Arzneimittelagentur EMA untersucht mögliche Begleiterscheinungen der Impfungen mit mRNA-Vakzinen. Dabei handelt es sich um eine Routine-Prüfung.
Wo die AfD stark sei, sei die Impfquote niedrig, sagt Marco Wanderwitz. Der Zusammenhang sei „nicht wegzudiskutieren“. Die Partei setze voll auf die Themen Impfen und Pandemie und habe damit in Ostdeutschland Erfolg.
Das Impftempo in Deutschland hat rasant abgenommen. Doch nur die Hälfte der 31 Millionen Deutschen ohne Covid-Schutz kann oder soll kein Vakzin erhalten. Beim Rest spricht nichts dagegen.
Die Delta-Variante breitet sich derzeit rasend schnell in den USA aus. „Wären wir damit erfolgreicher gewesen, alle zum Impfen zu bewegen, wären wir nicht in dieser Situation“, sagt der Leiter der National Institutes of Health, Francis Collins.
Lange wurde in der EU über ein „Impfdesaster“ lamentiert. Jetzt sind manche Vakzine nicht mehr erwünscht. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten sind indes beträchtlich.
Während die WHO ein Moratorium für Booster-Impfungen fördert, wird hierzulande darüber gesprochen, als gehörte diese schon bald zur Routine. Doch das ist unsinnig.
Das Mainzer Pharmaunternehmen BioNTech zählt mit einer Marktkapitalisierung von mittlerweile mehr als 100 Milliarden Euro zu den wertvollsten deutschen Unternehmen. Nicht alle Impfstoffhersteller sind so erfolgreich.
Die deutsche Impfkampagne gerät ins Stocken. Darum sollen nun Aktionen im Viertel und am Supermarkt die Menschen erreichen. Wie gut klappt das?
Der Chef der Weltgesundheitsorganisation hat die reichen Länder dazu aufgerufen, mit Auffrischungsimpfungen mindestens bis Ende September zu warten. Den Impfstoff sollten stattdessen arme Länder bekommen.
Die Regelung soll für fast alle einreisenden Ausländern gelten. Wann sie in Kraft treten soll, ist noch unklar. Fraglich ist auch, welche der weltweit verwendeten Impfstoffe Washington anerkennen wird.
Der Pharmazieprofessor Theodor Dingermann erklärt, wieso er AstraZeneca keine Chance mehr gibt, was er von einer Impfpflicht hält und warum er glaubt, dass auch eine Super-Mutante des Coronavirus zu besiegen wäre.
Aprikose wird zu Mangochutney. Erstaunliche Missverständnisse. Die Maske stört beim Eisessen. Es gibt zwei Becketts. Überflüssige wird gleich gelöscht. Es gibt Pandemiehunde. Die „Momentaufnahme“ mit täglichen Kurzbeobachtungen zum Zeitgeist.
Corona überraschte uns alle – trotzdem wurde innerhalb weniger Monate ein Impfstoff entwickelt. Über die Mainzer Firma BioNTech ist vieles bekannt, doch solch eine Produktion braucht viele helfende Hände. Wer sind die unbekannten Unterstützer?
Die amerikanische Regierung verschenkt Impfstoff an bedürftige Länder. In einer Ansprache im Weißen Haus appelliert Präsident Biden auch an die eigene Bevölkerung, sich impfen zu lassen.
Das Land befindet sich derzeit auf dem Höhepunkt der Pandemie mit relativ hohen Zahlen sowohl bei den gemeldeten Neuinfektionen als auch bei den Todesfällen.
Die Gesundheitsminister wollen heute beschließen, den im ersten Durchgang mit Vektorvakzinen Geimpften möglichst bald BioNTech zu verabreichen. Die STIKO hat zu Auffrischungsimpfungen allerdings noch keine Empfehlung abgegeben.
In Israel können sich nun alle über 60-Jährigen zum dritten Mal impfen lassen, wenn die zweite Dosis fünf Monate zurückliegt. Auch für zahlreiche Kinder bis elf Jahre gibt es das Vakzin. Derweil gehen Hunderte gegen neue Maßnahmen auf die Straße.
Am Freitag hatte Joe Bidens Chefberater in Gesundheitsfragen Fauci in einem Interview mit Reuters darauf hingewiesen, dass er von einer regulären Zulassung für gängige Impfstoffe bis Mitte August ausgehe. Dies würde Ärzten eine größere Handlungsfreiheit für etwaige dritte Impfungen geben und vor allem mehr Amerikaner anspornen, sich impfen zu lassen.
Bislang beschäftigt das Mainzer Biotechnologie-Unternehmen 1300 Mitarbeiter. Spezialisiert ist es auf neue Therapiemöglichkeiten gegen Krebs. Auch gegen Malaria will es einen Impfstoff entwickeln.
Deutschland hat sich mehr als genug Corona-Impfstoff gesichert – woanders reicht er hinten und vorne nicht. Gerd Müller betont, die bereits zugesagten 30 Millionen Dosen, die Berlin abgeben will, müssten weiter aufgestockt werden.
BioNTech will aus seinen Gewinnen ein Mittel gegen Malaria entwickeln. Dies lenkt auch den Blick darauf, wie groß der Anteil der Staatshilfen für das Unternehmen tatsächlich gewesen ist.
Die Länder schicken dem Bund Unmengen des Impfstoffs von AstraZeneca zurück. Sie sehen keine Chance, dass ihn noch jemand will. Die Regierung plant, das Mittel zu exportieren – und einen Teil davon selbst zu behalten.
Von Sonntag an gilt für Personen, die nach Deutschland einreisen, eine neue Corona-Reiseverordnung. Die neu beschlossene Nachweispflicht greift unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel.
In ostmitteleuropäischen Ländern wie Österreich, Ungarn, der Slowakei und der Tschechischen Republik versuchen die Regierungen verzweifelt, die Impfquote zu erhöhen. Dagegen fehlt in Spanien und Portugal der Impfstoff.
In den Vereinigten Staaten haben viele konservative Politiker und Moderatoren eine Corona-Impfung für unnötig erklärt. Die rapide steigenden Infektionszahlen durch die Delta-Variante scheinen zu einem Umdenken zu führen.
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat sich der mRNA-Impfstoff von Biontech schon als wirksam erwiesen, nun soll diese Technologie auch gegen die Tropenkrankheit Malaria eingesetzt werden.
Der Impfstoffhersteller BioNTech will eine Impfung gegen Malaria entwickeln und Produktionskapazitäten in Afrika aufbauen. Namhafte Partner wie die Gates-Stiftung helfen mit.
Nach BioNTech/Pfizer empfiehlt die EMA auch für Moderna die Zulassung des Impfstoffs für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Nun muss noch die Kommission zustimmen.
Die Corona-Impfkampagne verliert an Fahrt. Viele wollen schlicht nicht, andere müssten besser angesprochen werden. Die Kassenärzte fordern Unternehmen auf, mehr zu tun.
Seit der Westen Sanktionen verhängt hat, vollzieht der Kreml eine wirtschaftspolitische Hinwendung nach Südostasien. Insbesondere russische Waffen und Impfstoffe sind dort sehr beliebt.
Der französische Pharma-Konzern hat das Vakzin gemeinsam mit der britischen Firma GSK entwickelt. Anders als andere mRNA-Impfstoffe kann Vidprevtyn bei moderaten Temperaturen gelagert werden.
Jahrzehntelang hat die Politik bei Impfungen auf den Rat ihrer Fachleute gehört, doch ausgerechnet bei Corona kommt es zum Bruch zwischen den Regierenden und der Ständigen Impfkommission. Wie konnte das passieren?
Die Aussetzung der Impfstoffpatente bringt ärmeren Ländern keinen Vorteil und schadet der Innovationskraft. Ein Gastbeitrag.
Die Impfbereitschaft in der Bevölkerung sinkt. Die Bundesländer versuchen, gegenzusteuern – mit flexiblen Terminen, Radiospots und Drive-in-Impfungen.
Nach enttäuschenden Ergebnissen zur Wirksamkeit des CureVac-Impfstoffs stürzte der Kurs ab. Für einige Top-Manager war das ein schlechtes Geschäft.