Italien : Letta mahnt seine Regierung zum Zusammenhalt

Nach der Verurteilung Berlusconis versucht Ministerpräsident Letta, die Lage in seinem Land zu beruhigen. Er hoffe, „die Interessen Italiens behalten die Oberhand“. Unter allen Umständen will er nicht an seinem Regierungsamt festhalten.
Am Tag nach der ersten rechtskräftigen Verurteilung von Silvio Berlusconi und wachsenden Spekulationen über den künftigen Zusammenhalt der italienischen Regierungskoalition hat Italiens Ministerpräsident Enrico Letta versucht, die Lage zu beruhigen. „Ich hoffe, die Interessen Italiens behalten die Oberhand“, sagte er in einer Pressekonferenz. Es sei nicht im Interesse Italiens, wenn die Regierung nun immer weiter geschwächt werde. Letta erinnerte auch daran, dass er schon bei seinem Regierungsantritt vor nicht ganz 100 Tagen gesagt hatte, er werde nicht unter allen Umständen an seinem Regierungsamt festhalten.





