Mission „Sophia“ :
EU-Einsatz im Mittelmeer droht das Aus

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Rettungsaktion im Rahmen der Bundeswehr-Mission „Sophia“ nahe der libyschen Küste (Archivbild)
Rettungsaktion im Rahmen der Bundeswehr-Mission „Sophia“ nahe der libyschen Küste (Archivbild)dpa

Die europäische Mittelmeer-Mission „Sophia“ droht am Streit um gerettete Migranten zu scheitern. Zwar betonten die EU-Verteidigungsminister auf einem Treffen in Wien ihren Willen, die Mission fortzuführen. Aber Italien pocht auf eine Reform.

Eigentlich könnte die EU stolz auf sich und die Operation Sophia sein. Fast 50.000 Menschen haben die Besatzungen deutscher und anderer europäischer Marineschiffe in den vergangenen drei Jahren vor der libyschen Küste aus Seenot gerettet. Gleichzeitig ist die Zahl derjenigen Menschen, die als Migranten über die zentrale Mittelmeerroute nach Europa kommen, zuletzt drastisch zurückgegangen. Wurden im Hauptankunftsland Italien 2016 noch rund 180.000 Neuankömmlinge gezählt, waren es 2017 nur noch rund 120.000. In diesem Jahr schafften es bislang nicht einmal 20.000 Migranten.

FAZ

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