Westjordanland : Israelischer Offizier und zwei Palästinenser bei Schusswechsel getötet

Am Übergang zum Westjordanland sind bei einem Schusswechsel drei Personen getötet worden. Seit dem Frühjahr macht die israelische Armee dort wegen Terrorgefahr verstärkt Razzien.
Bei einem Schusswechsel am Übergang zum Westjordanland sind am Mittwochmorgen ein israelischer Offizier und zwei bewaffnete Palästinenser getötet worden. Zwei Verdächtige hätten sich dem Grenzzaun nahe des Übergangs Gilboa (Dschalame) genähert, teilte die israelische Armee mit. Israelische Soldaten hätten demnach zunächst Warnschüsse in die Luft abgegeben.
Die Palästinenser hätten dann das Feuer auf sie eröffnet und die Soldaten zurückgeschossen. Bei dem Vorfall sei ein israelischer Offizier tödlich verletzt worden. Die Armee und das palästinensische Gesundheitsministerium bestätigten zudem den Tod der beiden Palästinenser.
Seit einer Terrorwelle in Israel im Frühjahr macht die Armee im Westjordanland verstärkt Razzien. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums sind in diesem Jahr schon fast 100 Palästinenser getötet worden. Mehrere von ihnen wurden bei Militäreinsätzen getötet, aber auch bei ihren eigenen Anschlägen oder bei Zusammenstößen mit der Armee.





