Missbrauch in der Kirche :
Ein Bericht mit eingebauter Absolution

Lesezeit:
Theodore McCarrick im März 2015 in Indiana
Theodore McCarrick im März 2015 in IndianaAP

Der Vatikan hat die Untaten des früheren Kardinals McCarrick untersucht. Die Schuld für Versäumnisse bei der Aufklärung lägen beim früheren Papst Johannes Paul II. Papst Franziskus habe entschlossen gehandelt, heißt es aus Rom.

Schon über den Zeitpunkt der Veröffentlichung des „McCarrick-Reports“ gab es unterschiedliche Urteile: Sollte der ausgerechnet in der Woche nach der turbulenten Präsidentenwahl in den Vereinigten Staaten und kurz vor der Herbstversammlung der amerikanischen Bischofskonferenz am 16. und 17. November vorgestellte Bericht dadurch eher hohe oder möglichst geringe Aufmerksamkeit erfahren? In der am Dienstag veröffentlichten, rund 450 Seiten umfassenden Untersuchung des Vatikans geht es um Leben und Wirken, um Aufstieg und Fall des heute 90 Jahre alten Theodore McCarrick – und vor allem darum, wer wann von dessen ungezählten Untaten wusste.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Bereichsdirektor/in Marktfolge Aktiv (m/w/d)
Sparkasse Mainfranken Würzburg
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Wissenschaftliche Leitung für maritime Sicherheitssimulationen (w/m/d)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Trainee (m/w/d)
Joachim Herz Stiftung
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt