Nach Ukraine-Äußerungen : China distanziert sich von eigenem Botschafter

Peking rudert zurück: Die Aussagen des Botschafters in Paris zu ehemaligen Sowjetrepubliken seien „persönliche Ansichten“. In Europa bleibt die Irritation groß.
Die chinesische Regierung hat sich am Montag von den revisionistischen Worten ihres Botschafters in Frankreich distanziert. „China respektiert den souveränen Status der ehemaligen sowjetischen Länder nach der Auflösung der Sowjetunion“, sagte die Außenamtssprecherin in Peking. Botschafter Lu Shaye hatte im französischen Sender LCI am Freitag bezweifelt, dass die 14 Länder der ehemaligen Sowjetunion souveräne Staaten seien. Auch ob die Halbinsel Krim zur Ukraine gehöre, „kommt darauf an“, hatte Lu gesagt.
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