Amnesty International :
„Tausende Indonesierinnen ,Sklavinnen’ in Hongkong“

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Ein Preis des Hongkonger Reichtums: Arbeitsmigrantinnen aus Indonesien werden schamlos ausgebeutet und drangsaliert, berichtet Amnesty International.
Ein Preis des Hongkonger Reichtums: Arbeitsmigrantinnen aus Indonesien werden schamlos ausgebeutet und drangsaliert, berichtet Amnesty International.AFP

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft Indonesien und Hongkong vor, nichts gegen die Ausbeutung indonesischer Einwanderinnen in Hongkonger Haushalten zu unternehmen. Die Frauen berichten über Gewalt und Lohnbetrug.

Viele tausend Frauen aus Indonesien werden nach einer Studie von Amnesty International in Hongkonger Haushalten als „moderne Sklavinnen“ missbraucht. In ihrem am Donnerstag veröffentlichten Bericht „Ausbeutung für Profit – Versagen der Regierungen“ wirft die Menschenrechtsorganisation den Regierungen Indonesiens und Hongkongs vor, die Missstände tatenlos hinzunehmen. Zwar gebe es Gesetze zum Schutz der ausländischen Haushaltshilfen, doch werde für deren Umsetzung „kaum gesorgt“, sagte die Amnesty-Spezialistin Norma Kang Muico.

FAZ

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