Als erster japanischer Regierungschef reist Shinzo Abe Ende Dezember nach Pearl Harbor. Zusammen mit dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama will er der Opfer des Überfalls von 1941 gedenken.
Als Reaktion auf neue Sanktionen droht Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un mit einem Militärschlag auf den südlichen Nachbarn: „Nichts und niemand würde überleben.“
Bei einem Anschlag auf eine Moschee in Kabul sind mach Polizeiangaben 27 Menschen getötet und 35 weitere verletzt worden. Die Terror-Miliz „Islamischer Staat“ bezichtigte sich der Tat.
Mit dem Segen des neuen Präsidenten Duterte ist der philippinische Kleptokrat Ferdinand Marcos 27 Jahre nach seinem Tod in aller Eile auf dem Ehrenfriedhof von Manila bestattet worden. Opfer und Gegner wurden überrumpelt.
Bei einem Bombenanschlag auf eine Sufi-Zeremonie in Pakistan sind mindestens 52 Menschen getötet worden. Rettungskräfte können den Anschlagsort in der Provinz Baluchistan nur schwer erreichen.
Bei dem Taliban-Anschlag auf den Luftwaffenstützpunkt Bagram in Afghanistan sind vier Amerikaner ums Leben gekommen. Zudem wurden siebzehn Soldaten verletzt.
Die thailändische Militärregierung ist durch die Anschläge blamiert. Sie will nach eigenem Bekunden den Frieden in dem politisch zutiefst gespaltenen Land wiederherstellen. Und droht damit krachend zu scheitern.
Das jüngste Attentat in Pakistan belegt, wie weit das Land noch davon entfernt ist, den Kampf gegen den hausgemachten Terror zu gewinnen – zum Trotz vollmundiger Ankündigungen.
In Nordkorea wächst die Unzufriedenheit. Für eine Volksbewegung funktioniert der Repressionsapparat des Regimes aber zu gut. Wie lange wird Unterdrückung Kim Jong-un noch helfen?
Chinas Wirtschaft steht vor enormen Problemen. Und damit auch die Kommunistische Partei, die sich durch wirtschaftliche Erfolge legitimiert. Das alles versuchen die Machthaber aber mit nationalistischen Fanfaren zu übertönen.
Jakarta geht seit Jahren erfolgreich gegen militante Gruppen vor. Doch das greift zu kurz: Auch die großen moderaten islamischen Organisationen des Landes müssen islamistischen Randgruppen entschlossener entgegentreten.
China betrachtet Taiwan weiterhin als abtrünnige Provinz, die irgendwann wieder Teil der Volksrepublik sein soll. Das Kalkül hinter dem Treffen mit dem taiwanischen Präsidenten ist klar: Eine Beeinflussung der Wahl auf Taiwan.
Der Abschluss des Freihandelsabkommens TPP richtet sich vor allem gegen China. Sollte es auch den amerikanischen Kongress passieren, wäre das ein strategischer Erfolg für Obama - in seinem letzten Amtsjahr.
Der Jahrestag der Kapitulation Japans hat Staats- und Parteichef Xi Jinping dazu genutzt, seine eigene Machtposition als unerschütterlich darzustellen. Das könnte er noch einmal bereuen.
Islamisten haben in philippinischen Gewässern eine deutsche Seglerin getötet und den Begleiter entführt. Geht es um Lösegeld oder die Treue zum „Islamischen Staat“?
Peking hat ein Machtwort gesprochen: Weil zwei Hongkonger Abgeordnete in ihrem Amtseid nicht China die Treue schwören, werden sie nun aus dem Stadtparlament verbannt. Doch die Hafenmetropole kommt nicht zur Ruhe.
Hongkong kommt nicht zur Ruhe. Zwei Jahre nach den prodemokratischen Demonstrationen ziehen abermals Tausende auf die Straße. Chinesische Politiker erwägen eine Intervention, um Unabhängigkeitskräfte abzuschrecken.
Farouq al Qahtani soll bereits vor zwei Wochen bei einem Drohnenangriff in Afghanistan getötet worden sein. Er soll viele Jugendliche für Al Qaida rekrutiert haben.
In Jakarta demonstrieren Tausende Islamisten gegen den Gouverneur – weil er Chinese ist und Christ. Sie werfen dem Politiker Blasphemie vor. Daran ist auch die Regierung schuld.
Um eine Großkundgebung der Opposition in Islamabad zu verhindern, hat die pakistanische Regierung Straßensperren vor der Hauptstadt errichten lassen. Dort ist es nun zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen.
Südkorea wird von einem Skandal an der Staatsspitze erschüttert. Die Vertraute der Präsidentin wird verhaftet. Es geht um Korruption und politische Einflussnahme.
Die afghanische Zivilbevölkerung leidet, die Sicherheitslage ist desaströs. Das zeigen auch neu veröffentlichte Zahlen: Seit Jahresbeginn ist in dem Land am Hindukusch die Zahl der getöteten Soldaten eklatant gestiegen.
Nie wieder Australien? Die Regierung um Premier Turnbull will dem Parlament eine Gesetzesinitiative vorlegen, wonach Flüchtlinge ein lebenslanges Einreiseverbot haben. Eine Gruppe soll davon befreit sein.
Erst das wirtschaftliche Bündnis, jetzt das militärische: Der philippinische Präsident Duterte hat angekündigt, das Verteidigungsabkommen mit Amerika zu beenden – ein anderes Land dürfte das freuen.
Angreifer haben eine Polizeiakademie in Pakistan gestürmt und Geiseln genommen. Die Befreiung dauerte Stunden. Mindestens 60 Menschen wurden getötet, 120 verletzt.
In Chinas Kommunistischer Partei hat das Stühlerücken begonnen: Das mächtigste Parteigremium muss aus Altersgründen fast komplett neu besetzt werden. Für Parteichef Xi Jinping eine Möglichkeit, seine Macht zu festigen.
Der philippinische Präsident Duterte wettert gegen Amerika. Zu Besuch in China spricht er nun gar von einer „Trennung“ vom Langzeitverbündeten. Wenig später rudert seine Regierung zurück.
Der Präsident der Philippinen sucht die Nähe Chinas und bringt damit das Machtgefüge der Region ins Wanken. Die Bevölkerung sieht das Manöver kritisch. Wird die frühere amerikanische Kolonie diesen Weg mitgehen?
Der 88 Jahre alte Monarch starb am Donnerstag im Siriraj-Krankenhaus in Bangkok. Das Land hatte bereits seit Tagen um den schwer kranken Bhumibol gebangt.
Blogger und Aktivisten sind in Bangladesch ins Visier von Islamisten geraten. Die Regierung beschützt sie nicht – sondern bezichtigt die Opfer, den Islam zu verunglimpfen.
Nordkorea lässt sich auch von China nicht von seinem Nuklearprogramm abbringen. Peking ist ratlos, Washington fordert schärfere Sanktionen. Die Spannungen in der Region steigen weiter.
Brandschutz gegen abweichende Gedanken: China lässt die Abrisskolonne am größten buddhistischen Studienzentrum des Landes anrücken. Auch Zwangsumsiedlungen hat es gegeben.
Ärger durch seine Provokationen nimmt Rodrigo Duterte in Kauf. Doch nach einer Holocaust-Entgleisung macht der philippinische Staatschef einen Rückzieher.
Chinas Katholiken leiden unter der Spaltung ihrer Kirche und der verordneten Sinisierung ihres Glaubens. Aber auch die Urbanisierung macht ihnen zu schaffen.
Das Regime des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-Un hat erstmals eine Flugshow für die Öffentlichkeit veranstaltet. Tausende beobachten die Flugmanöver von veralteten Hubschraubern und Kampfflugzeugen aus sowjetischer Produktion.
Der Philippinische Präsident Rodrigo Duterte ist für seine verbalen Ausfälle berüchtigt. Seine Schimpftiraden galten bereits dem Papst, Amerikas Präsident Obama und den Vereinten Nationen. Nun hat Duterte ein neues Ziel in Europa für sich entdeckt.
Das EU-Parlament hat den philippinischen Präsidenten in einer Resolution ermahnt, die Menschenrechte einzuhalten. Rodrigo Duterte reagierte ungehalten: „Fuck you“.