Luftangriffe in Mali : Früherer Palast Gaddafis zerstört

Die französische Luftwaffe hat einen früheren Palast des libyschen Machthabers Gaddafis in Mali zerstört. Islamisten hatten das Gelände in Timbuktu als Stützpunkt genutzt. In Bamako trafen weitere amerikanische Transportflugzeuge ein.
Die französische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben in der Nacht zum Mittwoch einen Stützpunkt von „Al Qaida im islamischen Maghreb“ (Aqim) in Timbuktu angegriffen und diesen weitgehend zerstört. Bei dem Gebäude soll es sich um den ehemaligen privaten Palast des libyschen Diktators Muammar al Gaddafi handeln. Die Luftangriffe wurde am Mittwoch von Bewohnern Timbuktus telefonisch bestätigt. Über eventuelle Opferzahlen lagen zunächst keine Angaben vor. Timbuktu gilt als das Hauptquartier von Aqim im Norden Malis.





