So werden die Bilder aus Ceuta zu Waffen
Nicht nur Fake News in den sozialen Medien waren bei dem Ereignis in Ceuta ein Problem. Auch ein falsches Verständnis von Objektivität bei vielen Medien half denen, die politisch von der Panik profitieren.
Eine Biographie über Rudolf Augstein enthüllt, dass der Verleger noch mehr Nazis in der Redaktion beschäftigte als bisher bekannt. Das Porträt zeigt einen Mann, der Frauen bedrängte und sein Gastspiel in der Politik erkaufte.
Nicht nur Fake News in den sozialen Medien waren bei dem Ereignis in Ceuta ein Problem. Auch ein falsches Verständnis von Objektivität bei vielen Medien half denen, die politisch von der Panik profitieren.
Vor fünf Jahren starb der langjährige „konkret“-Herausgeber Hermann L. Gremliza. Die nun vorliegenden ersten beiden Bände seiner „Gesammelten Schriften“ erinnern daran, dass noch in seinen schärfsten Polemiken realpolitische Vernunft steckte.
Der Wirtschaftschef des „Spiegels“, Markus Brauck, leitet weiterhin die Geschäftsführung der Mitarbeiter KG des Magazins.
„Sagen, was ist“: Der „Spiegel“ erinnert an seinen Gründer und findet tatsächlich ein paar Neuigkeiten heraus. Beim Festakt „Augstein 100“ spielt das keine Rolle, wohl aber im Heft.
Der „Spiegel“ würdigt den Magazin-Gründer Rudolf Augstein mit einem Festakt. Der Bundespräsident redet wie erwartet, der Chefredakteur ist pathetisch – und fürs Politische sorgt: die Chansonsängerin Ute Lemper.
Vor hundert Jahren wurde Rudolf Augstein geboren– was hat er mit seinem Satz „Sagen, was ist“ gemeint?
Chefredakteur Steffen Klusmann verlässt den „Spiegel“. Nachfolger wird Dirk Kurbjuweit. Der Machtkampf beim Nachrichtenmagazin dürfte damit allerdings noch nicht beendet sein.
Die gefälschten Hitler-Tagebücher, auf die vor 40 Jahren der „Stern“ hereinfiel, haben niemandem gefehlt. Der NDR veröffentlicht sie trotzdem.
In der Debatte über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verwandeln Publizisten wie Harald Welzer und Jakob Augstein die Täter- in eine Opferperspektive, vor laufender Kamera. Ein Gastbeitrag.
Von Zuschreibungen, Anfeindungen und dem explodierenden Impliziten: In Sabine Derflingers Porträtfilm „Alice Schwarzer“ verschwimmen die Grenzen zwischen Porträt und Selbstinszenierung.
Stefan Aust, Autor des „Baader-Meinhof-Komplex“, früher Chefredakteur des Spiegel, heute Herausgeber der Zeitung Die Welt, hat seine Memoiren geschrieben. Ein Gespräch über Recherche, Relotius, Aktivismus und ihn selbst.
Die Islam-Debatte wird begleitet von dem Ringen, Freiheit und Autorität in Übereinstimmung zu bringen. Ein Plädoyer für eine versöhnte Verschiedenheit.
Sie war die diskrete Wunscherfüllerin für Augstein, Raddatz, Helmut Schmidt: Heide Sommer erzählt von ihrem Leben als Sekretärin, und setzt diesem Berufsstand mit ihrem Buch ein kleines Denkmal.
Die Deutschen haben keine gute Meinung von der Bundeswehr mehr. Doch viele sind dafür, mehr Geld für die Verteidigung auszugeben.
Drei Jahre lang hat Rudolf Augstein Geld an Dutschke und dessen Familie überwiesen. Nach dem ersten Kontakt sollen sich die beiden viele Briefe geschrieben haben – in denen sie auch über die Studentenrevolte diskutierten.
Der „Spiegel“, das „Sturmgeschütz der Demokratie“, erschien vor siebzig Jahren zum ersten Mal. Seitdem hat es das Magazin einige Male kräftig durchgeschüttelt, doch an seiner Maxime ändert sich nichts.
1978 sprengte der Verfassungsschutz ein Loch in die Mauer der JVA Celle, um Informanten in linke Terror-Kreise zu schleusen. Hinter der Aktion steckte ein ehemaliger „Spiegel“-Redakteur. Gastbeitrag über eine Spurensuche in Niedersachsen.
Eine etwas stumpfe Lanze legt Dirk Koch für den „engagierten Journalismus“ ein (für Frieden, gegen Ausländerfeindlichkeit und so weiter), der natürlich mit „Argumenten und Gegenargumenten“ zu betreiben sei.
Alkohol, Männerbünde, Propagandaexperten: Irma Nelles erinnert sich in einem Buch an den „Spiegel“-Herausgeber Rudolf Augstein. Sie war seine erste Büroleiterin.
Der Streit um den richtigen Kurs des „Spiegel“-Verlags schien mit der Berufung der neuen Chefredaktion beendet. Jetzt haben drei der vier Erben von Rudolf Augstein genug. Wer kauft ihrer Anteile?
Beim „Spiegel“ ist was los: Der Chefredakteur und der Geschäftsführer sind bald weg. Doch es geht nicht bloß um die beiden. Wenn sich die Mannschaft nicht zusammenreißt, droht dem Magazin die Existenzkrise.
In der Verfilmung der „Spiegel-Affäre“ zeigt die ARD, wie ein Politiker ein Magazin bedrängte. Warum er das tat, erklärt eine nachfolgende Dokumentation. Sie macht den Wahnsinn des Kalten Krieges gegenwärtig.
Im Oktober 1962 besetzte die Polizei die Redaktion des „Spiegel“. Magazingründer Augstein und seinen Redakteuren wurde „Landesverrat“ vorgeworfen. Ein Fernsehfilm zeigt, wie aktuell die Geschichte gerade heute wieder ist.
Franz Josef Strauß lieferte sich mit Rudolf Augstein 1962 einen Schlagabtausch, der die Bundesrepublik veränderte. Wer war dieses bayerische Ungetüm? Francis Fulton-Smith hat ihn dargestellt in „Die Spiegel-Affäre“.
Das berühmteste Interview, das je im „Spiegel“ geführt wurde, liegt jetzt in Buchform vor: das Gespräch zwischen Rudolf Augstein und Martin Heidegger. Es wurde zur Lehrstunde für den Journalisten.
Als Wolfgang Büchner „Spiegel“-Chef wurde, machte die Redaktion Krawall – weil er jemanden von „Bild“ holte. Und jetzt? Soll es vorangehen, im Heft und online: Kampfansage an jene, die glauben, Qualitätsjournalismus sei ein Auslaufmodell.
Heute, am Montagmorgen, wird der neue Chefredakteur des „Spiegel“ zur Konferenz in Hamburg erwartet. Eigentlich wollte und sollte Wolfgang Büchner seinen ...
Seit den 1970er Jahren galt Claus Jacobi als eine Edelfeder im Hause Springer. Zuvor war er Chefredakteur des „Spiegels“ - und wurde während der „Spiegel“-Affäre von 1962 verhaftet. Mit 86 Jahren ist er nun in Hamburg gestorben.
Die Lücke, die er bei der Deutschen Presse-Agentur hinterlässt, ist groß. Die Aufgabe, die er beim „Spiegel“ übernimmt, ist es nicht minder: Wolfgang Büchner wird neuer Chefredakteur des Nachrichtenmagazins.
Die Dreharbeiten zu einem Fernsehfilm über die „Spiegel“-Affäre von 1962 haben begonnen. Es geht dabei um dem Kampf zweier Männer, um Pressefreiheit und Staatsräson. Und um Lehren aus der Geschichte für heute.
Ein Film löst etwas aus: Daniel Cohn-Bendit, Dieter Thomas Heck, Gunther Emmerlich, Franziska Augstein und Katharina Schüttler erzählen bei Maybrit Illner Geschichten vom Krieg.
Ein unangepasster Einzelgänger, ein scheuer, bockig-schillernder Regent in seinem eigenen Reich: Hans Werner Henze isolierte sich vom Rest der Avantgarde, weil er nie aufgegeben hat, um das allgemein Verständliche zu ringen.
Zum fünfzigsten Jahrestag der Spiegel-Affäre übt sich das Magazin bei einem Symposion in Selbstreflexion und lässt das Diktum von der großen Zäsur im Jahr 1962 durch Zeithistoriker relativieren.
Sepsis ist die dritthäufigste Todesursache. Die oft mangelnde Hygiene im Krankenhaus liegt vielerorts am Zeitdruck, zu wenigen Desinfektionsspendern und der Ignoranz mancher Ärzte.
Bei Arte und im Ersten läuft ein außergewöhnlich gutes Dokudrama über Konrad Adenauer, den ersten Kanzler der Bundesrepublik. Nur ein Aspekt fehlt, der in Europas Krise aber besonders auffällt.
Jauchs Sendung zur Bundesversammlung war hoffentlich die Letzte zum Thema Bundespräsident. Es ist nicht mehr zu ertragen. Wir sollten Gauck nun arbeiten lassen.