Fressfeind der Fake News
Führungswechsel beim Deutschen Journalisten Verband: Mit seinen 44 Jahren wird Mika Beuster aus dem Landesverband Hessen der jüngste Bundesvorsitzende des DJV.
Führungswechsel beim Deutschen Journalisten Verband: Mit seinen 44 Jahren wird Mika Beuster aus dem Landesverband Hessen der jüngste Bundesvorsitzende des DJV.
Frank Überall tritt als Chef des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) nach acht Jahren ab. Zu seinem Abschied geht die Gewerkschaft mit einer saftigen Gehaltsforderung in die Tarifverhandlungen mit den Öffentlich-Rechtlichen.
Die Jagd passe zum Zeitgeist, sagen ihre Anhänger. Gerade entdecken besonders viele Jüngere das Hobby für sich. Für manche von ihnen ist es eine Lebenseinstellung.
Politiker geben Statements ab, rufen zur Pressekonferenz, lassen aber keine Fragen zu. Das stinkt Journalisten mächtig. Der Regierungssprecher sagt, hier gehe es um Ausnahmen. Wirklich?
Der WDR befragt eine eigene Mitarbeiterin als vermeintliche Supermarktkundin für die „Tagesschau“. Das ist peinlich. Aber es ist nicht die größte Pleite in dieser Hinsicht. Da gab es andere.
Auf dem Parteitag der AfD soll über einen Antrag abgestimmt werden, der einen eigenen Sender für die Partei fordert. Ginge das überhaupt?
Der Deutsche Journalisten-Verband rügt den Umgang der deutschen Justiz mit dem Journalismus. Das Berliner Landgericht zerstöre den Informatenschutz, die Durchsuchungen bei Radio Dreyeckland und das Abhören von Journalisten, die Kontakt zur Letzten Generation hatten, seien unverhältnismäßig.
Nach dem Scheitern der Tarifgespräche machen mehr als 350 freie Mitarbeiter des Rundfunk Berlin Brandenburg gleichzeitig Urlaub. Das zeigt Wirkung: Der RBB muss Archivmaterial senden.
ARD und ZDF sollten getrennte Sender bleiben. Eine andere Fusion bietet sich viel eher an. Ein Gastbeitrag.
Die Bundesregierung hat der Zustellförderung der Presse vorerst eine Absage erteilt. Oder ist das schon endgültig? NRW-Medienminister Liminski sagt, hier gehe es auch „um eine reale politische Gefahr für unsere Demokratie“.
Ende Februar hatte Springer-Chef Mathias Döpfner einen radikalen Umbau bei der „Bild“-Zeitung angekündigt. Jetzt wird klar, was das bedeutet. Viele Mitarbeiter werden entlassen, Standorte fallen weg und KI hält Einzug. Es gilt: „digital only“.
Nach der Türkei-Wahl ist es noch wichtiger, Ankaras Diaspora-Politik, die unsere Werte verhöhnt, etwas entgegenzusetzen. Deutschland selbst muss das muslimische Leben hier besser integrieren. Ein Gastbeitrag.
Friedrich Merz befeuert abermals die Debatte über den Sprachduktus der Öffentlich-Rechtlichen. Wer gendert, meint er, helfe nur den Rechtspopulisten. Der DJV-Chef Frank Überall hält genderscharf dagegen.
Zwei Tage nach seiner Wiederwahl geht Recep Tayyip Erdogan gegen regierungskritische Medien vor. Angeblich sollen Journalisten „demütigende Aussagen“ über das türkische Volk verbreitet haben.
Über den alten und den neuen Chefredakteur beim „Spiegel“ und die Sorgen des DJV-Vorsitzenden Frank Überall.
Chefredakteur Steffen Klusmann verlässt den „Spiegel“. Nachfolger wird Dirk Kurbjuweit. Der Machtkampf beim Nachrichtenmagazin dürfte damit allerdings noch nicht beendet sein.
Nachdem zwei exilrussische Journalistinnen Vergiftungserscheinungen aufwiesen, hat der Staatsschutz Berlin Ermittlungen aufgenommen. Der Deutsche Journalisten-Verband wendet sich an das Auswärtige Amt.
Was die EU-Kommission mit dem „Medienfreiheitsgesetz“ erreichen will, ist richtig. Die geplanten staatlichen Eingriffe sind es nicht. Die Bundesländer haben einen klügeren Plan. Ein Gastbeitrag.
Der Deutsche Journalisten-Verband wirft der Internationalen Journalisten-Föderation einen intransparenten Umgang mit Geld vor. Deshalb hat er nun seine Mitgliedschaft gekündigt.
Die junge Journalistin Niloofar Hamedi hatte den Fall von Mahsa Amini in Iran bekannt gemacht, die in Polizeigewahrsam starb. Er hatte eine internationale Protestwelle ausgelöst. Seit September 2022 ist Hamedi in Haft, ihr droht die Todesstrafe.
Auf einer Kundgebung der Thüringer AfD wird ein Journalist attackiert. Der Sicherheitsdienst habe Schlimmeres verhindern können. Gegen den Angreifer werde ein Verfahren eingeleitet.
ARD und ZDF wollen von den Beitragszahlern mehr Geld. Die Ministerpräsidenten Haseloff (CDU) und Woidke (SPD) fordern vom ZDF, mit dem vorhandenen Geld auszukommen: keine Erhöhung des Beitrags.
Die öffentlich-rechtlichen Sender geben sich bei der Anmeldung des Finanzbedarfs bescheiden. Sind sie das? Der deutsche Journalisten-Verband ist es jedenfalls nicht.
ARD, ZDF und Deutschlandradio haben bei der Gebührenkommission ihren „Finanzbedarf“ für die Jahre 2025 bis 2028 angemeldet. Sie fordern Steigerungen von bis zu 2,71 Prozent pro Jahr. Die Gewerkschaft DJV will mehr.
Zuerst verpasst Elon Musk dem US-Sender NPR das Label „staatlich kontrolliert“, nun hat die BBC die Kategorie „staatlich finanziert“ bekommen. Das will der Sender nicht hinnehmen.
Boris Roessler ist Bildjournalist und arbeitet seit mehr als 20 Jahren für die Deutsche Presse-Agentur. Mit ihm sprechen wir über Bildberichterstattung von Katastrophen und über die unmittelbare Präsenz des Todes.
ARD, ZDF und Deutschlandradio verzeichnen Rekordeinnahmen. Doch der Deutsche Journalisten-Verband will noch mehr: Der Rundfunkbeitrag soll steigen.
Die Etats der Öffentlich-Rechtlichen überspringen erstmals die 10-Milliarden-Euro-Marke. Frank Überall, Chef der Journalistengewerkschaft DJV, meint aber, es sei zu wenig Geld da: Der Rundfunkbeitrag müsse steigen.
Im Arbeitsalltag können ChatGPT und Co. helfen – aber auch mal halluzinieren. Was wird durch intelligente Sprach-Bots interessanter, was gefährlicher? Ein Blick auf sechs Berufsgruppen.
Die türkische Regierung setzt alles daran, kritische Berichte über ihr Versagen bei der Katastrophenhilfe zu unterdrücken. Reporter ohne Grenzen zieht eine düstere, vorläufige Bilanz.
Wie hält es, wer eine Kritikerin tätlich angreift, mit der Pressefreiheit? Die Vereinigung der amerikanischen Theaterkritiker hat dazu jetzt eindeutig Stellung bezogen.
Von Gruner + Jahr bleibt nicht viel übrig, Merkel wird für die Aufnahme von Flüchtlingen ausgezeichnet und Bahngäste müssen sich auf Stillstand einstellen.
Nun wissen wir, was die „Fusion“ von Gruner + Jahr und RTL bedeutet: Von dem einst stolzen Verlag in Hamburg bleibt nicht viel übrig. Eine historische Zäsur.
Der Chef des Deutschen Journalisten-Verbands hat einen Weihnachtswunsch an die Bundesregierung: Anfragen von Journalisten beantworten! Der ARD-Chef Kai Gniffke hat sich derweil ein wenig um Kopf und Kragen geplappert.
Der Bertelsmann-Chef Thomas Rabe hat bei der Fusion von RTL und Gruner + Jahr alle Zeitschriftentitel auf den Prüfstand gestellt. Jetzt gibt es Hinweise, welche Magazine es erwischen könnte.
Der Deutsche Journalisten-Verband verschickt fleißig Pressemitteilungen. Und der Mann, der bald die ARD-Talkshow „Hart aber fair“ moderieren soll, spricht über seine Beziehung zu Luisa Neubauer.